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Mit viel Glück ins neue Jahr

Raunächte: Mit diesen Ritualen lässt du jetzt Altes los und holst das Glück in dein Leben

  • Aktualisiert: 05.01.2024
  • 12:49 Uhr
  • Abla Adobah
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© picture alliance / Westend61

Bis zum 5. Januar werden wir von den Raunächten verzaubert. Diesen Brauch gibt es schon sehr lange. In dieser magischen Zeit kannst du mithilfe von Bräuchen und Rituale gezielt Positives und Glück in dein Leben manifestieren. Wir zeigen dir wie es geht und worauf du besonders Acht geben solltest ...

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Das Wichtigste in Kürze

  • Als Raunächte bzw. Rauhnächte werden die zwölf Nächte zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige bezeichnet.

  • Die zwölf Nächte stehen für je einen Monat im Jahr. Sie dienen dazu, auf das alte Jahr zurückzublicken. Aber sie stehen auch für all das, was noch kommen mag. 

  • Die Raunacht beginnt im Jahr 2023 um Mitternacht des 24. Dezembers.

  • Die letzte Raunacht ist um Mitternacht des 05. Januars 2024.

Bedeutung der Raunächte

Die Nächte zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige sind besonders, weil sie zu Rückbesinnung einladen. Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, die Tage kürzer und die Nächte länger werden, sollen mithilfe der Raunächte all die Strapazen und Spuren des alten Jahres hinter sich gelassen werden. Böse Geister oder Dämonen haben keinen Platz im neuen Jahr, weil sie durch den Brauch und die Tradition vertrieben werden.

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Ursprung der Raunächte 

Man sagt, dass der Ursprung der Raunächte im germanischen und keltischen Brauchtum liegt. Die zwölf Nächte zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige entstehen durch die Differenz der Tage im Sonnenkalender (also 365) und der Tage im Mondkalender (365). Die Kelten haben elf Tage (Schalttage) bzw. zwölf Nächte hinzugefügt, um den Unterschied wettzumachen. Diese Nächte sind sozusagen nicht "existierend" und setzen dadurch die Gesetze der Natur außer Kraft. Dadurch wird die Pforte zu einer "anderen" Welt geöffnet. 

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Rituale für die Raunächte

Die Rauchnächte wären nicht so besonders oder magisch, wenn es keine Bräuche gäbe. Durch diese Bräuche sollen z. B. böse Geister und Dämonen verscheucht werden. Im Gegenzug sollen gute Geister willkommen geheißen werden. Zum Beispiel haben Menschen auch ihre Häuser geräuchert, damit man alles Schlechte aus dem Haus entfernt. Sogar Viehställe wurden geräuchert.

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1. Wünsche verbrennen

Neben dem Räuchern hat sich das Verbrennen von 13 Wünschen an Beliebtheit gewonnen. Vor den Raunächten sollte man sich Gedanken machen, was man sich für das nächste Jahr erhofft. Diese Wünsche schreibt man auf einen Zettel und faltet sie so, dass man den Text nicht mehr lesen kann. Am 25. Dezember öffnet man den ersten Zettel und liest ihn und wiederholt das Ganze in den kommenden Tagen, bis alle 13 Wünsche verbrannt worden sind. 

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2. Traum-Tagebuch führen

Zwischen Weihnachten und Dreikönigstag steuern wir auf das neue Jahr zu. Ein Raunachts-Ritual ist es, in dieser Zeit Traum-Tagebuch zu führen. Man glaubt nämlich, dass in diesen zwölf Nächte auf Basis der Träume die Zukunft gedeutet werden kann. Jeder Traum steht dabei für einen Monat. So verrät dir der erste Traum in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember angeblich, wie dein Januar laufen wird. Der Traum vom 25. auf den 26. Dezember gibt dir Einblick in den Februar. 

3. Aufräumen 

Die Raunächte sind eine gute Gelegenheit, um in dieser Zeit Ordnung in deinem Leben zu schaffen. Hier geht es aber nicht darum, dass man ausmistet oder entrümpelt. Vielmehr geht es um Dinge ordentlich und sauber zu halten. Es heißt nämlich, dass es sonst Unglück bringt, wenn man während der Raunächte ausmistet oder entrümpelt. 

Aufräumen ist aber nicht auf physische Dinge begrenzt. Digitale Ordnung ist genauso wichtig. Hier haben wir ein paar Ideen, wie du digital aufräumen kannst:

  • Lesezeichen-Liste des Browsers
  • Download-Ordner und Desktop sortieren
  • Brauchst du noch alle Screenshots auf deinem Handy?
  • Welche Newsletter könntest du abbestellen?
  • Brauchst du alle Social-Media Profile, die dir keine Freude mehr bringen?

4. Yoga und Meditation 

In der Zeit des Übergangs und der Reflexion, für die die Raunächte stehen, ist es eine gute Gelegenheit, mithilfe von Yoga oder Meditation sein inneres Ich kennenzulernen. Meditation hilft, neue Ziele vorzubereiten und sich auf das kommende Jahr einzustellen. Sie hilft zum Beispiel dabei, alte Muster loszulassen und lässt gleichzeitig Raum für Selbstreflexion. Außerdem stärken Yoga und Meditation den Körper und den Geist. 

5. Schulden begleichen

Wer sich vor den Raunächten etwas geliehen hat, sollte diese begleichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Geld, ausgeliehene CDs oder ein Buch handelt. Vor dem Ende der magischen Nächte sollte die Begleichung oder die Leihgabe erfolgen. Du nimmst daher nichts aus der Vergangenheit mit ins neue Jahr - Du startest also neu! 

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Raunächte und ihre Zuordnung im Jahreskreis & passendes Räucherwerk

Wie du weißt, steht jede Nacht für einen Monat im Jahreskreis UND einer Aufgabe. Daher wird sogar das passende Räucherwerk für jede Raunacht empfohlen. Hier sind sie:

  • 25. Dezember bis 26. Dezember: In dieser Zeit soll man zurückblicken und Altes loslassen; Weihrauch 
  • 26. Dezember bis 27. Dezember: Still werden und zur Ruhe kommen; Weihrauch, Zedernholz 
  • 27. Dezember bis 28. Dezember: Sich für andere und sein Inneres öffnen, Weihrauch, Wacholder
  • 28. Dezember bis 29. Dezember: Auf sein Inneres vertrauen; Weihrauch, Myrrhe, Tanne
  • 29. Dezember bis 30. Dezember: Sich Gutes tun, genießen; Weihrauch
  • 30. Dezember bis 31. Dezember: Verzeihen, Verbergen, Beziehungen heilen; Beifuß und Wermut
  • 31. Dezember bis 01. Januar: Die eigenen Gefühle wahrnehmen; weißer Salbei, Kampfer und Kiefernholz 
  • 01. Januar bis 02. Januar: Entscheidungen fürs neue Jahr treffen; Weihrauch, Myrrhe, Zedernholz
  • 02. Januar bis 03. Januar: Impulse der letzten Nächte prüfen und sortieren; Myrrhe, Tanne 
  • 03. Januar bis 04. Januar: Achtsam werden für das, was ist; Kampfer, Weihrauch, Wacholderspitzen
  • 04. Januar bis 05. Januar: Dankbar sein für das, was ist; Weihrauch
  • 05. Januar bis 05. Januar um Mitternacht: Den Sinn der Impulse der letzten Nächte erkennen; Weihrauch und Myrrhe
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