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Erhöhtes Sicherheitsrisiko für Harry und Meghan

Sind Prinz Harry und Meghan in Gefahr? Veranstalter will "royale Tour" in Montecito abhalten

  • Aktualisiert: 04.09.2023
  • 10:42 Uhr
  • Anna-Maria Hock
Ein Veranstalter will royale Touren auf den Spuren von Prinz Harry und Herzogin Meghan anbieten. Alle INfos dazu gibt es hier. 
Ein Veranstalter will royale Touren auf den Spuren von Prinz Harry und Herzogin Meghan anbieten. Alle INfos dazu gibt es hier. © picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Kirsty O'Connor

Prinz Harry und Herzogin Meghan ließen Großbritannien 2020 endgültig hinter sich und zogen in die USA. Der Grund? Sie wünschten sich ein Leben fernab des royalen Trubels und traten deshalb von ihren königlichen Pflichten zurück. Doch ihre Privatsphäre könnte nun gefährdet werden: Ein Veranstalter, der angeblich mit Meghans Vater Thomas Markle befreundet ist, will "königliche Promi-Touren" auf den Spuren des Paares anbieten. 

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So gefährlich sind die Bus-Touren für das Paar

Immer mehr Vertraute von Herzogin Meghan und Prinz Harry äußern sich nun zu den "royalen Touren", die von Karl Larsen ins Leben gerufen wurden. Richard Mineards, der Nachbar des Paares, erklärt gegenüber "Bild", dass er überhaupt nichts von den Sightseeing-Touren hält. "Ich kann mir NICHTS Unangemesseneres vorstellen", stellt er klar.

Auch andere Nachbarn seien laut Mineards  überhaupt nicht begeistert von den Bustouren in ihrer Heimat: "Wir sind nicht nur sauer - wir schäumen mittlerweile vor Wut. Aus rechtlicher Sicht ist diese Tour außerdem unverantwortlich, da Harry und Meghan in Riven Rock leben - einer Privatstraße, auf der Touristen nichts verloren haben."

Tech-CEO Christopher Bouzy, der bereits in der Doku "Harry & Meghan" die Sicherheitsrisiken für die Eheleute angesprochen hatte, bezieht nun ebenfalls Stellung. Er gibt gegenüber "Bild" zu, dass die "royalen Touren" Unruhen in ihm auslösen: "Ich hatte sofort das Gefühl, dass es sich hierbei um eine bewusste Strategie handelt, die darauf abzielt, den Herzog und die Herzogin von Sussex unter dem Deckmantel einer Bustour etwaigen Belästigungen auszusetzen."

Doch damit nicht genug: Bouzy habe die Befürchtung, dass die geplanten Sightseeing-Touren eine Gefahr für Meghan und Harry darstellen könnten.

Bedauerlicherweise sind in unserer Gesellschaft Gewalttaten und Sicherheitsverletzungen keine Seltenheit. Es ist durchaus denkbar, dass Personen mit böswilliger Absicht die Tour dazu nutzen könnten, um einen Angriff auf Harry und Meghan auszuüben und damit ihre Sicherheit zu gefährden. 

Christopher Bouzy,, 2023

Seiner Meinung nach sollten die Touren dementsprechend verboten werden.

Doch Tour-Guide Karl Larsen will davon offenbar nichts wissen. Er macht gegenüber dem Magazin deutlich: "Das ist das Gegenteil von einer Belästigung! Wir klingeln ja nicht bei Harry und Meghan und fahren auch nicht bei ihrer Mutter Doria vorbei. Es geht nicht um Schikane, sondern um Neugierde."

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Thomas Markle bezieht Stellung: Was hat er mit den royalen Touren zu tun?

Hat Thomas Markle seine Finger etwa doch nicht mit im Spiel? Sightseeingtour-Veranstalter Karl Larsen hatte vor wenigen Tagen in einem Statement betont, dass Meghans Vater Thomas sehr begeistert von der Idee sei, royale Bustouren in Montecito anzubieten. 

Doch das lässt Thomas Markle nicht auf sich sitzen. Im Interview mit der "Daily Mail" meldet sich der 79-Jährige zu Wort und versichert:

Ich habe Karl Larsen niemals mein Einverständnis für irgendeine Tour gegeben. Ich bin in keiner Weise involviert.

Thomas Markle,, 2023

Ein:e Insider:in aus seinem Umfeld bezieht ebenfalls Stellung gegenüber "Daily Mail". "Die Behauptung, dass Tom irgendwie in diese heikle und, ehrlich gesagt, ausbeuterische Tour verwickelt ist, ist zu 100 Prozent falsch und hat Tom wütend und zutiefst verzweifelt gemacht. Nichts davon ist wahr. Er würde niemals seinen Namen für so etwas hergeben", meint die Quelle zu wissen.

Zudem seien Thomas Markle und Karl Larsen überhaupt nicht so "eng befreundet", wie es der Tour-Veranstalter zuvor behauptet hatte. Zwar habe der 79-Jährige im vergangenen Jahr mit dem Fotografen in einer YouTube-Reihe mit dem Titel "Remarkable Friendship" mitgewirkt, doch das bereue er mittlerweile sehr. "Tom hat den Kontakt zu diesem Mann abgebrochen und will nichts mehr mit ihm persönlich oder beruflich zu tun haben", so die Quelle. 

Fans sollen sehen, wo Meghan und Harry wohnen und essen gehen

Laut "Mirror" plant ein Veranstalter namens Karl Larsen nun eine neue Promi-Sightseeing-Tour mit dem Titel "Royal Celebrity Tour of Los Angeles and Montecito" (zu Deutsch: "königliche Promi-Tour von Los Angeles und Montecito"). Im Rahmen der Tour sollen Royal-Fans ganz in die Nähe des Anwesens von Meghan und Harry gebracht werden. Zudem sollen die persönlichen Lieblings-Hotspots des Paares angefahren werden - darunter ihre Lieblingsrestaurants und Meghans Stamm-Boutiquen. Die alltägliche Gassi-Route, die Prinz Harry mit seinen Hunden geht, und Meghans Zuhause aus Kindheitstagen stehen ebenfalls auf dem Programm. 

Für eine Gruppe von sechs Personen soll die Tour dem Magazin zufolge insgesamt 1.120 Euro kosten und circa neun Stunden dauern.

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Veranstalter ist ein guter Freund von Thomas Markle

Wie der "Mirror" berichtet, soll es sich bei dem Veranstalter um den Celebrity-Fotografen Karl Larsen handeln. Laut eigener Aussage ist er gut mit Meghans Vater Thomas Markle befreundet, der in den vergangenen Jahren immer wieder intime Details aus dem Leben seiner Tochter ausgeplaudert hatte. "Ich habe mit Thomas über die Tour gesprochen und er sagte: 'Klingt nach einer sehr guten Idee.' Ich fragte ihn, ob wir ihn mit den Reisegruppen besuchten dürften. Er antwortete: 'Behalte das mal im Kopf'", äußerte sich Karl Larsen gegenüber dem Magazin. 

Im Clip: Mehr Infos zum Verhältnis von Thomas Markle und Meghan

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Promi-Tour gefährdet Sicherheit von Meghan und Harry 

Die Ankündigung der royalen Tour kommt nicht bei jedem gut an. Viele Fans sehen es kritisch, derart in die Privatsphäre von Harry und Meghan einzudringen und bezeichnen die Tour als "Belästigung". Doch Karl Larsen versicherte in einem Statement gegenüber "Newsweek", dass er "keine Absichten" habe, direkt am Haus des Paares vorbeizufahren, sondern lediglich die Orte zeigen wolle, "an denen Meghan aufgewachsen ist". 

Was der Herzog und die Herzogin von Sussex wohl davon halten? Bisher haben sie sich nicht zu den Plänen geäußert.

Übrigens: So verbringt die Royal-Familie den ersten Todestag der Queen.

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