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Filmreihe mit Milla Jovovich

"Resident Evil"-Reihe: Die richtige Reihenfolge aller Filme und Sendezeiten

  • Aktualisiert: 09.02.2023
  • 18:01 Uhr
  • Martin Arnold
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© Constantin Film Verleih GmbH

Die "Resident Evil"-Reihe mit Milla Jovovich ist wohl die bekannteste und erfolgreichste Adaption eines Videospiels. Sechs Teile sind bisher erschienen – dazu kommen noch drei Animationsfilme und ein Reboot. Welcher Film wozu gehört und ob es eine richtige Reihenfolge gibt, verraten wir hier.

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Als "Resident Evil" 1996 für PC, Sega Saturn und PlayStation veröffentlicht wurde, hat wohl niemand mit dem Hype gerechnet, den dieses Videospiel lostreten sollte.

Das Game hauchte nicht nur dem Genre "Survival Horror" neues Leben ein, sondern wurde mit Fortsetzungen, Büchern und Comics stückweise zu einem multimedialen Franchise ausgebaut. Bis heute verkauften sich die Spiele der "Resident Evil"-Reihe (japanischer Originaltitel: "Biohazard") weit über 90 Millionen Mal.

"Resident Evil" chronologisch gesehen

Bei diesem Erfolg war es nur eine Frage der Zeit, bis die Games auch verfilmt werden würden.

So eroberte die Videospielreihe 2002 mit dem gleichnamigen Film "Resident Evil" mit Milla Jovovich in der Hauptrolle die Kinoleinwände. Bis 2016 folgten fünf erfolgreiche Fortsetzungen – bevor das Franchise fünf Jahre später mit "Resident Evil: Welcome to Raccoon City" neuaufgelegt wurde.

Sechs "Resident Evil"-Filme mit Milla Jovovich, ein Reboot und noch dazu einige Animationsfilme – wer soll da den Überblick behalten? Wir präsentieren euch hier die richtige Reihenfolge der "Resident Evil"-Reihe.

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Alle "Resident Evil"-Filme in der richtigen Reihenfolge nach Veröffentlichung

  • 2002: Resident Evil
  • 2004: Resident Evil: Apocalypse
  • 2007: Resident Evil: Extinction
  • 2010: Resident Evil: Afterlife
  • 2012: Resident Evil: Retribution
  • 2016: Resident Evil: The Final Chapter

"Resident Evil" im Free-TV: Die nächsten Sendetermine

Wann laufen die Filme der "Resident Evil"-Reihe im Fernsehen? Hier findest du alle Ausstrahlungstermine und Sendezeiten, sobald diese bekannt sind.

  • 12.02.2023, 00:05 Uhr, SAT.1: "Resident Evil: Retribution"
  • 13.02.2023, 02:30 Uhr, SAT.1: "Resident Evil: Retribution"

Spoiler-Warnung: Es folgen kurze Zusammenfassungen aller "Resident Evil"-Filme.

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Resident Evil (2002)

In einem unterirdischen Geheimlabor der Umbrella Corporation, genannt Hive, nahe Raccoon City bricht nach einer Sabotage das gefährliche T-Virus aus, das sämtliche Mitarbeiter in blutrünstige Zombies verwandelt.

Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, wird ein Spezialkommando um Rain Ocampo (Michelle Rodriguez) hingeschickt. Unterstützung bekommt das Team von Alice (Milla Jovovich), die das Labor bewachen sollte und bei der Abschaltung des Sicherheitssystems durch ein Nervengas ihr Gedächtnis verloren hat.

Damit das Virus nicht nach draußen gelangt, muss das Team zunächst den Zentralcomputer Red Queen aufsuchen, der mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattet ist. Doch die KI ist völlig außer Kontrolle geraten und tut alles, um die Eindringlinge aufzuhalten.

Resident Evil: Apocalypse (2004)

Nachdem Alice die Ereignisse in dem Geheimlabor gerade noch überlebt hat, wird sie von der Umbrella Corporation in eine andere Anlage gebracht und gefangen genommen.

Mit ihr werden Experimente durchgeführt, wodurch sie übernatürliche Kräfte, geschärfte Sinne und extreme Gewandtheit erlangt. Doch dann kann Alice aus der Anlange entkommen – nur um festzustellen, das Raccoon City mittlerweile von den Zombies überrannt wurde.

Alice trifft ein paar Überlebende, darunter Polizistin Jill Valentine (Sienna Guillory), mit denen sie versucht, die Umbrella Coproration und ihre neues Nemesis-Projekt aufzuhalten.

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Resident Evil: Extinction (2007)

Trotz der Vernichtung von Raccoon City hat sich der T-Virus innerhalb weniger Wochen auf der ganzen Welt ausgebreitet. Praktisch alles Leben auf der Erde ist ausgelöscht und der Großteil der Menschen wandelt als Zombies durch das zerstörte Ödland.

In all dem Wahnsinn macht sich Alice, die mittlerweile telekinetische Fähigkeiten entwickelt hat, auf nach Alaska. Dort soll es angeblich eine Stadt namens Arcadia geben, in der die wenigen Überlebenden der Pandemie leben.

Doch auf ihrem Weg stellen die Wissenschaftler der Umbrella Corporation unter Dr. Alexander Isaacs (Ian Glen) Alice eine Falle. Denn sie arbeiten an einem Gegenmittel zum T-Virus – brauchen dafür aber Genmaterial der übermenschlichen Frau.

Resident Evil: Afterlife (2010)

Alice und ihre Klone setzen ihren Rachefeldzug fort und suchen das Hauptquartier der Umbrella Corporation in Tokio auf, um den Drahtzieher Albert Wesker (Shawn Roberts) zu stellen.

Bei seiner Flucht, die im Absturz seines Hubschraubers und mit der Zerstörung des Hauptquartiers endet, schafft er es, Alice vom T-Virus zu heilen – wodurch sie ihre Kräfte verliert. Sie macht sich daraufhin auf den Weg nach Los Angeles, um Arcadia und die menschlichen Überlebenden zu finden.

Angekommen trifft Alice nicht nur auf eine Menge Zombies und ein paar alte Bekannte, sondern enttarnt auch eine fiese Falle der Umbrella Corporation.

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Resident Evil: Retribution (2012)

Beim Angriff der Umbrella Corporation auf Arcadia wird Alice durch eine Explosion bewusstlos und wacht kurz darauf in einem Forschungslabor wieder auf. Dort wird anhand von verschiedenen virtuellen Szenarien versucht, potentiellen Kunden das T-Virus als Biowaffe zu verkaufen.

Alice entkommt und schlägt sich – verfolgt von einer Spezialeinheit und Zombies – durch die verschiedenen Welten, die voller Gefahren sind.

Doch die größte Herausforderung erwartet sie erst am Ende.

Resident Evil: The Final Chapter (2016)

Alice bekommt von der Red Queen den Auftrag, nach Raccoon City zurückzukehren und im Geheimlabor Hive, wo alles seinen Anfang nahm, nach dem Gegenmittel zum T-Virus zu suchen.

Doch das Unterfangen scheint unmöglich: Dr. Isaacs und Wesker haben sich in dem Untergrundlabor verschanzt, das wiederum von einer Horde Zombies umgeben ist.

Alice gelingt es zwar, in den Komplex einzudringen, dann beginnt allerdings ein Rennen gegen die Zeit.

Das Reboot: "Resident Evil: Welcome to Racoon City" (2021)

"Resident Evil: Welcome to Raccon City" ist keine Fortsetzung von "Resident Evil: The Final Chapter" und damit der Filmreihe, in der Milla Jovovich die Hauptrolle spielte. Vielmehr handelt es sich um ein sogenanntes Reboot, also eine Neuauflage der "Resident Evil"-Realfilmreihe.

"Welcome to Raccoon City" hält sich dabei – anders als die vorherigen Filme – deutlich enger an die Handlung der Videospielreihe und adaptiert für seine Story die Teile 1 und 2.

Dementsprechend liegt der Fokus wie in den Games auf den Figuren Claire Redfield (Kaya Scodelario), Jill Valentine (Hannah John-Kamen) und Chris Redfield (Robbie Amell) sowie auf ihrem Kampf gegen die Umbrella Corporation, den T-Virus und die Zombies.

Offiziell bestätigt ist zwar noch nichts, dennoch hat Johannes Roberts, Regisseur von "Resident Evil: Welcome to Raccoon City" bereits Interesse an einer Fortsetzung bekundet. Am liebsten würde er, wie er in einem Interview mit der britischen Zeitschrift SFX verriet, die Geschichte der Videospiele "Resident Evil – Code: Veronica", "Resident Evil 4", "Resident Evil 7: Biohazard" und "Resident Evil Village" adaptieren.

Die "Resident Evil"-Animationsfilme

Neben den sieben Realfilmadaptionen von "Resident Evil" gibt außerdem noch eine Animationsfilmreihe, die aus einem 19-minütigen Kurzfilm und drei Teilen à 95 Minuten besteht.

Anders als die Reihe mit Milla Jovovich spielen diese Filme im selben Universum wie die Videospiele und bauen die Handlung dieser weiter aus. Die Protagonisten sind Leon S. Kennedy und Claire Redfield.

Somit haben die computeranimierten Filme inhaltlich nichts mit der "Resident Evil"-Filmreihe mit Jovovich zu tun.

  • 2000: Biohazard 4D-Executer
  • 2008: Resident Evil: Degeneration
  • 2012: Resident Evil: Damnation
  • 2017: Resident Evil: Vendetta
  • 2021: Resident Evil: Infinite Darkness

Was ist die richtige Reihenfolge der "Resident Evil"-Filme?

Die Frage, in welcher Reihenfolge man die "Resident Evil"-Filme anschauen sollte, dürfte damit klar zu beantworten sein: Da über sechs Teile eine große Geschichte erzählt wird und die Filme demnach aufeinander aufbauen, guckt man sich die Zombie-Actioner am besten in der Reihenfolge ihrer Veröffentlichung an.

Die Besetzung der "Resident Evil"-Filme

  • Alicia "Alice" Marcus (Milla Jovovich)
  • Red Queen/Angela "Angie" Ashford (Michaela Dicker/Sophie Vavasseur/Megan Charpentier/Ever Anderson)
  • Dr. Alexander Isaacs/William Birkin/Tyrant (Jason Isaacs/Ian Glen)
  • Matthews "Matt" Addison/Nemesis (Eric Mabius/Matthews G. Taylor)
  • Rain Campo (Michelle Rodriguez)
  • James "One" Shade (Colin Salmon)
  • Spence Parks (James Purefoy)
  • Dr. Blue (Joseph May)
  • Dr. Lisa Addison (Heike Makatsch)
  • J.D. Salinas (Pasquale Aleardi)
  • Olga Danilova (Lz May Brice)
  • Vance Drew (Torsten Jerabek)
  • Alfonso Warner (Marc Logan-Black)
  • Chad Kaplan (Martin Crewes)
  • Carlos Olivera/Todd (Oded Fehr)
  • Jill Valentine (Sienna Guillory)
  • Lloyd Jefferson "L.J." Wade (Mike Epps)
  • Major Timothy Cain (Thomas Kretschmann)
  • Terri Morales (Sandrine Holt)
  • Sgt. Peyton Wells (Razaaq Adoti)
  • Dr. Charles Ashford (Jared Harris)
  • Albert Wesker (Jason O'Mara/Shawn Roberts/Tom Hopper)
  • Claire Redfield (Ali Larter/Kaya Scodelario/Lauren Bill)
  • K-Mart (Spencer Locke)
  • Chase (Linden Ashby)
  • Luther West (Boris Kodjoe)
  • Axemenen (Ray Olubowale/Kevin Shand)
  • J Pop Girl (Mika Nakashima)
  • Chris Redfield (Wentworth Miller/Robbie Amell/Daxton Grey Gujral)
  • Bennett Sinclair (Kim Coates)
  • Kim Yong (Norman Yeung)
  • Leon S. Kennedy (Johann Urb/Avan Jogia)
  • Barry Burton (Kevin Duran)
  • Becky (Aryana Engineer)
  • Ada Wong (Li Bingbing/Sally Cahill/Lily Gao)
  • Abigail (Ruby Rose)
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