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Welche Feuchtigkeitscreme für meinen Hauttyp? 

Trockene, reife, ölige oder Mischhaut? Um deine Haut richtig pflegen zu können, musst du erstmal deinen Hauttyp bestimmen. Ist klar, oder? Aber woran erkennt man seinen Hauttyp überhaupt und wo liegen die Unterschiede? Wir verschaffen dir einen kleinen Überblick und verraten dir, auf welche Gesichtspflege du setzen solltest.

Trockene Haut

Ob Sommer oder Winter, die Haut ist immer trocken, spannt und juckt manchmal sogar. Dazu kommen Begleiterscheinungen wie Trockenheitsfältchen und -schüppchen und teilweise  Rötungen. Wenn dir das bekannt vorkommt, dann hast du einen trockenen Hauttyp. Woran das liegt? Die Talgdrüsen produzieren zu wenig Fett und dadurch fehlt der Haut die natürliche Schutzbarriere, die vor äußeren Einflüssen bewahrt. Zudem ist trockene Haut meistens auch dünner und kann Fett und Feuchtigkeit nicht so gut speichern. Die Gründe dafür können unterschiedliche Ursachen haben: von Veranlagung über trockene Heizungsluft bis hin zu fehlender oder falscher Gesichtspflege und/oder Stress und zunehmendem Alter. Ja, genau, es kann auch am Alter liegen: Ab 25 finden die Regenerationsprozesse unserer Haut nicht mehr so regelmäßig statt. Dadurch können trockene Hautstellen vermehrt auftreten und das Erscheinungsbild knittrig, rau und fahl aussehen lassen. Aber, es gibt kein Problem ohne Lösung! Wie immer liegt der Erfolgsschlüssel in der richtigen Gesichtspflege!

Trockene Haut - woran du sie erkennst!
Trockene Haut – woran du sie erkennst und wie du dich von ihr verabschiedest, verraten wir dir hier! © Doucefleur

Darauf solltest du bei der Gesichtspflege achten:

  • Wasche deine Haut nicht zu oft und vermeide zu heiße Temperaturen!
  • Verzichte auf Seife und alkoholhaltige Reinigungsprodukte, sie können deine Haut zusätzlich austrocknen. Besser: ph-neutrale Waschlotionen, die deine Haut nicht aus dem Gleichgewicht bringen
  • Setz auf Feuchtigkeitsbooster wie Hyaluron, Urea, Aloe vera und Sheabutter.
  • Deine Gesichtscreme sollt im Idealfall rückfettende Eigenschaften besitzen, um die Haut vorm Austrocknen, Spannungsgefühlen und Juckreiz zu bewahren.
  • „An Extraportion Pflege never killed nobody“: Gesichtsmasken – Sheet Masks, Crememasken oder Overnight Masks! Gönn deiner Haut mindestens einmal wöchentlich eine feuchtigkeitsspendende Maske.
  • Mit dem richtigen Peeling kannst du ganz schonend trockene Hautschüppchen abtragen – ohne deine Haut zusätzlich zu reizen. Enzympeelings oder Fruchtsäurepeelings sind hier die richtige Wahl!
Darauf solltest du bei der Gesichtspflege achten!
Pflege ist nicht immer gleich Pflege! Jeder Hauttyp wünscht sich was anderes, worauf du bei trockener Haut achten solltest und wie sie wieder weich und geschmeidig wird, liest du im Beauty-Artikel. © Kanawa_Studio

So sollte deine Pflegeroutine bei trockener Haut aussehen

Es ist wahr: Mit der richtigen Routine bereitet dir deine trockene Haut keine Sorgen mehr! Trockene Stellen und Co. gehören der Vergangenheit an und du kannst dich auf eine strahlende Zukunft freuen! Mit dieser step-by-step-Anleitung und Gesichtspflege klappt’s:

Schritt 1: Reinigung

Die Routine startet mit der Reinigung, wie auch sonst?! Milde Reinigungsprodukte auf Milch-, Creme- oder Ölbasis sind genau richtig, um deiner Haut keine Feuchtigkeit zu entziehen. Verzichte auf Wattepads oder andere Tools, um dein Gesicht zu reinigen. Das könnte die empfindliche Haut zusätzlich reizen. Lauwarmes Wasser und deine Hände reichen völlig aus. Große Rubbelaktionen mit dem Handtuch solltest du auch vermeiden und stattdessen nur tupfen oder gar nicht erst abtrocknen.

Schritt 2: Peeling

Damit deine Haut nicht blass und fahl wirkt und sich besser regenerieren kann, ist regelmäßiges Peelen superwichtig! Ein mildes Säurepeeling, wie zum Beispiel ein Fruchtsäurepeeling oder ein Enzympeeling verleihen deiner Haut im Nu neue Strahlkraft und befreien sie von trockenen Stellen. Wende das Peeling nicht zu oft an, ca. alle zwei bis drei Wochen reicht völlig aus. Finger weg von mechanischen Peelings mit Schleifpartikeln, sie können deine ohnehin bereits strapazierte Haut zusätzlich reizen und Rötungen und Entzündungen verursachen!

Schritt 3: Gesichtsmasken

Einmal die Woche solltest du deiner Haut eine Extraportion Pflege gönnen. Ob Sheet Mask, Crememaske oder Overnight ist dir überlassen! Beauty-Tipp am Rande: Trage die Masken am besten abends auf. Nachts regeneriert sich die Haut und die Wirkstoffe können den Regenerationsprozess unterstützen und ihre volle Power entfalten.

Schritt 4: Serum

Bei trockener Haut lautet die Devise: Viel hilft viel! Ein Serum ist besonders wichtig, um deine Haut bis in die tieferen Schichten mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Feuchtigkeitsspeicher wieder aufzufüllen! Auch das regelmäßige Anwenden von Ampullen als Kur oder Extrapflege sind ein super Beauty-Tipp für aufgefüllte Feuchtigkeitsdepots und einen sofortigen Frischekick. Ultrafeuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe und antioxidative Wirkstoffe – wie Hyaluron und Vitamin C – sind hier der Schlüssel zu einer prallen, hydratisierten und glowy Haut.

Schritt 5: Gesichtscreme

Ein Serum allein reicht nicht aus, um den Durst deiner Haut zu stillen! Ganz wichtig ist eine Kombi aus einer Tagescreme mit LSF (morgens) und einer reichhaltigen Nachtcreme on top! Die Gesichtscreme sorgt dafür, dass der Feuchtigkeits-Boost des Serums gespeichert wird. Achte auf Inhaltsstoffe wie Hyaluron, Ceramide, Urea, Glycerin, Panthenol, natürliche Öle, Sheabutter und Aloe vera – deine Haut wird sie lieben uns es dir danken! Sie spenden nicht nur Feuchtigkeit, sondern schützen auch vor Feuchtigkeitsverlust und verbessern die Hautschutzbarriere.

Schritt 6: Gesichtsöl

Bei der Gesichtspflege arbeitet man sich von der dünnsten bis zur dicksten Textur, deswegen sollte ein Gesichtsöl immer der letzte Step deiner Skincare-Routine sein. Gerade im Winter sind reichhaltige Gesichtsöle deine SOS-Rettung vor der Winterkälte und Heizungslust. Argan-, Mandel-, Marula- und Kokosöl sind die Naturtalente, die deine Haut vor dem Feuchtigkeitsverlust bewahren, einen schützenden Film bilden und einen umwerfenden Glow zaubern.

Mischhaut? Auch wenn du eher Typ „Mischhaut“ bist, ist Feuchtigkeit wichtig

Was ist Mischhaut? Wenn deine Haut trockene Stellen und eine öliger T-Zone (Stirn, Kinn, Nase) hat, dann bist du der Typ Mischhaut. Bei einer Mischhaut arbeiten die Talgdrüsen auf unterschiedlichen Leveln, dabei produzieren die Talgdrüsen der T-Zone zu viel Talg. Diese Überproduktion sorgt für eine zu dicke Talgschicht auf der Haut, die zu verstopften Poren und Mitessern sowie Pickeln führt. Währenddessen produzieren die Drüsen an den Wangen zu wenig Talg, wodurch die Haut austrocknet. Deswegen muss die Mischhaut Pflege gleich zwei Hauttypen bedienen und deren Bedürfnisse erfüllen. Für dieses Problem gibt es 2 Lösungen: Entweder du setzt auf zwei unterschiedliche Pflegeprodukte, die jeweils ein Problem behandeln, oder du greifst direkt zu einer passenden Mischhaut Pflege. In jedem Fall benötigt deine Haut auch viel Feuchtigkeit, die du ihr am besten in Form eines leichten Serums gibst.

Ölige Haut

Keine trockenen Stellen, dafür ganz viele glänzende Aussichten! Im Gegensatz zur Mischhaut beschränkt sich der ölige Film nicht nur auf die T-Zone, sondern verteilt sich auf dem ganzen Gesicht. Pickel, Mitesser und große Poren sind auch mit von der Partie. Um die überschüssige Talgproduktion einer fettigen Haut zu „stoppen“ ist es wichtig, „austrocknende“ Inhaltsstoffe (z.B. Salicylsäure) zu verwenden. Dennoch benötigt auch dieser Hauttyp Feuchtigkeit, um prall und jugendlich zu bleiben. Die Kombi macht’s: Wie bei der Mischhaut spielen Textur und Inhaltsstoffe eine große Rolle. Leichte Seren, Gele und Lotions mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Hyaluron und Aloe vera sind ideal.

So pflegst du deine Haut richtig
Verrate uns deinen Hauttyp und wir sagen dir, wie du ihn pflegst und jedes Beauty-Problem in den Griff bekommst! © Renata-Angerami

Gesichtscreme für reife Haut: Die beste Gesichtspflege ab 50

Irgendwann benötigt die Haut noch mehr Aufmerksamkeit und eine spezielle Gesichtspflege, um weiterhin fröhlich zu strahlen. Ab 25 verlangsamt sich die Zellerneuerung unserer Haut, das ist der Zeitpunkt, wenn auf dem Babyface langsam kleine Fältchen zu sehen sind. Je älter wir werden, desto mehr verabschieden sich Spannkraft und Elastizität und desto mehr Falten und Linien kommen zum Vorschein. Das Erfolgsrezept, um der Hautalterung entgegenzuwirken? Feuchtigkeit, Retinol und gaaaaaaaanz viel Sonnenschutz! Es muss keine spezielle pflege mit dem Claim „Gesichtscreme ab 50“ sein, es kommt auf die Wirkstoffe an. Deswegen ist die Frage „Welche Gesichtscreme ab 50 ist die beste“, überflüssig. Mit intensiven Seren, Ampullen, regelmäßigen Masken mit Hyaluron, Aloe Vera und Co. können die Feuchtigkeitsspeicher aufgefüllt werden und damit auch die Spannkraft bewahrt werden. Cremes und Seren mit Vitamin C stärken die Hautbarriere und bewahren vor schädlichen Umwelteinflüssen und verleihen fahler Haut einen perfekten Glow. Die absolute Beauty-Geheimwaffe: Retinol oder Vitamin A!!! Der Power-Wirkstoff regt die Kollagenproduktion an, verlangsamt den Hautalterungsprozess und bügelt das Gesicht wieder glatt. On top Sonnenschutz (mindestes LSF 50) und du kannst dich von Falten und knittriger Haut verabschieden.

Neuer Trend: Tagescreme mit Lichtschutzfaktor – wie wichtig ist der LSF?

Täglicher Sonnenschutz – muss das wirklich sein? Ja! Ob zuhause oder draußen, du bist jeden Tag Sonnenausstrahlung ausgesetzt. Klar, im Winter scheint die Sonne nicht so intensiv wie im Sommer, aber das bedeutet nicht, dass die UV-A und UV-B-Strahlen nicht trotzdem schädlich sind. Wie sehr wir die Sonne auch lieben, sie lässt unsere Haut altern, deswegen heißt es: Sonnenschutz, Sonnenschutz, Sonnenschutz! Wenn du dir jetzt denkst: „Boah, nicht noch ein zusätzlicher Step in meiner eh schon ewig langen Beauty-Routine.“ – die Beauty-Industrie hat dich erhört! Die Lösung: Tagescreme mit LSF! Die Gesichtscreme mit UV Schutz pflegt nicht nur, sie schützt auch! Du solltest allerdings darauf achten, dass deine Gesichtscreme mit LSF einen hohen Lichtschutzfaktor besitzt, mindestens 30, besser ist natürlich 50.

Tagescreme mit Lichtschutzfaktor
Hello, sunshine! Mit der passenden tagescreme mit LSF kann dir die Sonne nichts mehr anhaben! © Moyo-Studio

Welche Gesichtscreme bei sehr trockener Haut?

Setz bei deiner Gesichtscreme und deinem Serum auf Inhaltsstoffe wie Hyaluron, Ceramide, Urea, Glycerin, Panthenol, natürliche Öle, Sheabutter und Aloe vera – deine Haut wird sie lieben uns es dir danken! Sie spenden nicht nur Feuchtigkeit, sondern schützen auch vor Feuchtigkeitsverlust und verbessern die Hautschutzbarriere.

Was fehlt dem Körper, wenn die Haut trocken ist?

Feuchtigkeit! Die Talgdrüsen produzieren zu wenig Fett und dadurch fehlt der Haut die natürliche Schutzbarriere, die vor äußeren Einflüssen bewahrt. Zudem ist trockene Haut meistens auch dünner und kann Fett und Feuchtigkeit nicht so gut speichern.

Welches Öl bei sehr trockener Haut?

Argan-, Mandel-, Kokos- und Marulaöl können bei trockener Haut Wunder wirken. Sie pflegen trockene Stellen wieder butterweich, gleichen den Feuchtigkeitshaushalt aus und verleihen einen tollen Glow. Win win!

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