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Dein Engagement zählt

Wie nachhaltig bist du? Mach den Test! Plus: Tipps, um grüner im Alltag zu werden

  • Aktualisiert: 13.01.2023
  • 11:13 Uhr
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© Adene Sanchez

Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, welchen Fußabdruck sie auf der Welt hinterlassen und wollen der Umwelt-Dramatik entgegenwirken. Das Engagement jedes Einzelnen ist wichtig, denn nur gemeinsam kann etwas erreicht werden. Wir haben Tipps, wie auch du etwas tun kannst und einen Test, um herauszufinden, wie nachhaltig du bist ...

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Was ist Nachhaltigkeit überhaupt ?

Es gibt zahlreiche Definitionen für Nachhaltigkeit, die alle auf andere Aspekte abzielen und ihre eigene Berechtigung haben. Die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen entwickelte schon früh, nämlich 1987, eine Definition, die ziemlich allgemeingültig den Begriff Nachhaltigkeit definiert. 

"Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können"

Es geht bei Nachhaltigkeit darum, den Klimawandel zu verlangsamen, die kostbaren Ressourcen zu schonen, die Artenvielfalt aufrechtzuerhalten, aber auch Nachhaltigkeit im Sinne von langfristigem Denken der Unternehmen. Für unsere Zukunft und die unserer Kinder. Das bedeutet zu recyceln, kein Greenwashing zu betreiben und für Chancengleichheit unabhängig vom Geschlecht zu sorgen. Auch für die gerechte Verteilung von Wohlstand und Bildung zu sorgen gehört dazu.

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So verkleinerst du deinen ökologischen Fußabdruck

Du kannst einiges tun, um deinen eigenen Fußabdruck klein zu halten und somit einen Teil zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu leisten. Indem du zum Beispiel saisonal einkaufst, weniger Fleisch isst oder dich sogar vegan ernährst und insgesamt weniger Lebensmittel wegschmeißt und verschwendest, kannst du deinen ökologischen Fußabdruck möglichst klein halten. 

Richtig leckere vegane Rezepte haben wir natürlich auch für dich. 

1.Kaufe Mehrweg statt Einweg

Einwegflaschen werden immer wieder energieintensiv eingeschmolzen, Mehrwegflaschen können dagegen bis zu 50-mal wiederverwendet werden. Wenn also alle Bewohner Deutschlands anstelle von Mehrweg zu Einwegflaschen greifen würden, könnten wir 1,25 Millionen Tonnen CO2 sparen. Das entspricht dem Verbrauch von 575.000 Autos.

2. Surfen mit grünen Suchmaschinen

Wusstest du, dass jede Google Suchanfrage Strom verbraucht? Je nach Quelle sind es zwischen 0,003 kWh oder 0,0003 kWh. Um einen Liter Wasser zu erhitzen, werden etwa 0,1 kWh aufgewendet. Das bedeutet, dass wir im Vergleich für ca. alle 30 Google-Suchen einen Liter Wasser kochen könnten. Die Suchmaschine Ecosia ist eine von vielen grünen Alternativen und spendet 80 Prozent des Gewinns für Aufforstung. Damit wurden bislang über 155 Millionen Bäume gepflanzt.

3. Regionale und Saisonale Ernährung

Anstelle von tausenden Kilometer weit gereistem Obst und Gemüse solltest du lieber auf heimische Produkte setzen, die eine kürzere Strecke zurückgelegt haben. Der deutsche Apfel ist der Klima-Champion im Herbst. Keine andere Frucht wird so kurz transportiert. Essen wir einen Monat lang statt Bananen nur Äpfel, sparen wir so viel CO2 wie 10.000 Menschen beim Flug von Frankfurt nach New York und zurück brauchen.

Du willst der Umwelt etwas Gutes tun? Dann achte auf Zero Waste und lass dich von diesen nachhaltigen Influencern inspirieren. 

4. Weniger Auto und mehr Fahrrad fahren

Zugegeben, im Winter ist es echt saukalt und nicht unbedingt angenehm Fahrrad zu fahren. Im Sommer kann es geradezu erholend sein, auf dem Weg zur Arbeit oder zum Dinner mit Freunden öfter das Rad zu nehmen. Man ist an der frischen Luft und bewegt sich noch dazu. Außerdem schont man die Umwelt und steht weniger im Stau!

5. Weniger Fleisch essen

"Wenn jeder Bundesbürger nur einmal pro Woche auf Fleisch verzichten würde, könnte das zu einer jährlichen Einsparung von rund 9 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen führen." Das entspricht laut WWF umgerechnet 75 Milliarden PKW-Kilometern.

6. Einfach mal Nichts tun

Weniger shoppen schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt! Mach mit beim jährlichen "Kauf-nix-Tag". Der ist in Europa am letzten Samstag im November und fordert dazu auf, mal einen Tag den Konsum runter zu schrauben und zu sehen, dass es auch mit weitaus weniger geht und man trotzdem glücklich sein kann. Und wenn du doch unbedingt Shoppen willst, dann achte mehr auf die sogenannte Fair Fashion

Mach den Test: Wie nachhaltig bist du wirklich?

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