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Psychologie

Das formt deinen Charakter: Warum du so bist, wie du bist!

  • Aktualisiert: 10.05.2024
  • 16:30 Uhr
  • Elisa Ascher
Was deinen Charakter formen und beeinflussen kann.
Was deinen Charakter formen und beeinflussen kann.© Davide Angelini - stock.adobe.com

Wie formt sich unser Charakter? Und welche Umstände beeinflussen unsere Persönlichkeit? Was vererbt ist und was angeboren: Warum wir so sind, wie wir sind!

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Wer oder was bestimmt, was für ein Mensch du bist?

Unsere Persönlichkeit ist komplex und lässt sich in viele kleine Bereiche unterteilen. Wir sind geprägt von den Umständen, in denen wir leben, durch die Menschen, mit denen wir uns umgeben, sowie genetischen Aspekten. Denken wir an unsere Freund:innen, Kolleg:innen oder die Familie, wird schnell klar, wie divers und unterschiedlich Menschen sind und somit auch ihr Handeln. Gemeinsamkeiten schweißen zusammen, Unterschiede machen neugierig. Mit den einen kommen wir besonders gut zurecht, andere halten wir wiederum lieber von uns fern. Aber worin liegt der Ursprung des Ganzen? Wer oder was ist dafür verantwortlich, wie wir sind?

Das lässt sich nicht so pauschal beantworten. Menschen befassen sich schon seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar seit Jahrtausenden mit dem Mysterium unseres Charakters. Die Psychologie als solches gibt es jedoch erst seit dem 19. Jahrhundert. Es existieren verschiedene Theorien und Ansätze, der Persönlichkeit auf den Grund zu gehen und herauszufinden, was einen Menschen formt. Konsens herrscht in der Regel bei den genetischen, umweltbedingten den sowie erfahrungsbedingten Faktoren. So besitzt beispielsweise die Kindheit eine enormen Einfluss darauf, wie wir uns entwickeln. 

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Im Clip: Das sind die "Big Five" aus der Persönlichkeits-Psychologie

Die Kindheit hat einen enormen Einfluss

Wir entscheiden weder, auf die Welt zu kommen, noch, mit welchen ersten Einflüssen und Umständen wir aufwachsen. Die ersten Jahre liegen in der Hand unserer Eltern. Sind wir erwachsen, liegt es jedoch an uns, das Beste daraus zu machen. 

Vor allem in den ersten fünf Jahren sind wir unseren Bezugspersonen, in der Regel der Mutter und/ oder dem Vater, vollkommen ausgeliefert. Jetzt hat der Erziehungsstil großen Einfluss auf uns: Der Umgang mit Nähe und Distanz, die Vorbildfunktion und das generelle Miteinander. Auch wenn wir uns nicht an unsere ersten Lebensjahre erinnern und wir unter sogenannter infantiler Amnesie leiden, stecken die Erfahrungen aus dieser Zeit tief in uns. Die Reize, die wir als Kinder, aber ebenso als Teenager erfahren, prägen sich fest ein und sind daher auch im Erwachsenenalter weiterhin präsent.

Spannend: Kennst du das das Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI) Prinzip? Welche der 16 Persönlichkeits-Typen bist du? Welche Persönlichkeits-Typen perfekt zusammenpassen, wie du herausfindest, ob du emotionale Intelligenz besitzt und was du tun kannst, wenn dich Selbstzweifel plagen oder du Probleme mit Overthinking hast. Außerdem: 5 Tipps für eine positive Ausstrahlung.

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Weitere wichtige Faktoren bei der Persönlichkeits-Entwicklung

Neben unseren Eltern und Bezugspersonen aus unserer Kindheit sind auch Bildung und Schulabschluss, Kommunikationsgewohnheiten, die Umgebung, in der wir leben, Ernährung, körperliche Gesundheit und die neuropsychologische Entwicklung wichtig für unsere Entwicklung. Ganz zu schweigen von den Erfahrungen, die wir über das gesamte Leben sammeln. Wir sind tagtäglich einer Vielzahl von Reizen und Informationen ausgesetzt, die sich darauf auswirken, wie wir agieren und reagieren. Der englische Psychologe Hans J. Eysenck definiert die Persönlichkeitsstruktur zudem in drei unterschiedliche Bereiche, nämlich CharakterTemperament und Intelligenz.

Laut der amerikanischen Forscherin Dr. Carol Dweck kommt zu diesen Faktoren noch die Motivation hinzu, an der sich unsere Persönlichkeit orientiert. Welche Bedüfrnisse und Ziele haben wir? Und was wünschen wir uns vom Leben? Eine Frage, die sich daraus ergibt ist: Ist es möglich, sich zu ändern?

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Kann ich meinen Charakter verändern?

Entgegen der Meinung einiger Pessimisten ist es durchaus möglich, sich zu verändern. Zwar gibt es bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, die uns im Grunde als den Mensch ausmachen, der wir sind, allerdings gibt es auch Charaktereigenschaften, die man gewinnen oder ablegen kann. Die Voraussetzung dafür ist, sein Wesen nicht als gegeben hinzunehmen und sich der Selbstreflexion zu öffnen. Veränderung ist eine Reise durch das Erlebte, bis wir eine neue Richtung einschlagen können. Es gibt unzählige Gründe, warum wir uns verändern wollen. Zum Beispiel müssen wir uns an neue Umstände anpassen oder sind generell unzufrieden. Dabei geht es nicht darum, dass wir uns zu einem komplett anderen Menschen verwandeln und vorgeben, jemand zu sein, der wir eigentlich gar nicht sind. 

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Be the Change!

Veränderung setzt außerdem voraus, dass wir es zuallererst für uns selbst tun und nicht für andere. Das wäre von vornherein die falsche Motivation und würde wahrscheinlich nicht sehr lange Bestand haben. Wir haben ein paar Tipps für dich gesammelt, die dir dabei helfen können, bestimmte Eigenschaften zu verändern und so dein eigenes Glück zu finden: 

1. Finde heraus, warum du dich verändern möchtest

Schreibe dir die Gründe auf, die den Wunsch nach Veränderung in dir auslösen. Versuche, dich in Situationen hineinzudenken, die eine Ursache sein könnten und reflektiere sowohl dein, als auch das Verhalten der anderen. 

2. Glaube an dich selbst

Die meisten von uns kennen wahrscheinlich das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Andere sind sowieso erfolgreicher und mit jeder Enttäuschung geht auch der Glaube an uns selbst verloren. Mach dir klar, welche guten Eigenschaften du in dir trägst und dass du dein eigenes Glück stets selbst in der Hand hast. Du kannst (fast) alles schaffen, was du dir vornimmst!

3. Umgib dich mit den richtigen Menschen

Unsere Persönlichkeit ist nicht nur das Ergebnis unserer Kindheit oder der Genetik, sondern hängt auch damit zusammen, mit welchen Menschen wir uns umgeben. Es gibt eine Theorie, die besagt, dass du der Durchschnitt der fünf Menschen bist, mit denen du am meisten Zeit verbringst. Mit ihnen teilst du Werte, Erfahrungen und Momente, die sich essenziell auf dein Verhalten auswirken können. Umgib dich mit Menschen, denen etwas an dir liegt und die dein Leben bereichern. Das bedeutet auch, dass sie dich bei deinen Vorhaben unterstützen und dir stets ehrlich zur Seite stehen. 

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