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Cousin zweiten Grades, Großtante und Co.: Wer ist wer in der Familie?

  • Veröffentlicht: 08.11.2022
  • 07:45 Uhr
  • Heike Predikant

Je größer die Familie, umso verzweigter der Stammbaum. Wer mit wem wie verwandt ist, welche Verwandtschaftsgrade es gibt und ob du eine Schwipp-Schwägerin oder einen Schwipp-Schwager hast, erfährst du hier. Im Clip: der XXXL-Clan aus der Ukraine.

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Verwandschaftsgrade und Familie: Was bedeuten die Begriffe?

  • Im westlichen Kulturkreis versteht man unter "Familie" meist die Kernfamilie: die Eltern, auch Alleinerziehende, und deren leibliche Kinder.

  • Die Kleinfamilie besteht ebenfalls aus zwei Generationen, schließt aber auch Stief- und Adoptiv-Kinder mit ein. Bei einer Großfamilie handelt es sich um eine größere Gruppe von Personen, die über drei oder mehr Generationen hinweg verwandt sind.

  • In gerader Linie verwandt sind Personen, die voneinander abstammen: Eltern und Kinder im ersten Grad, Großeltern und Enkelkinder im zweiten Grad und so weiter. Zur Verwandtschaft in der Seitenlinie zählen etwa Schwester und Bruder - sie stammen von derselben dritten Person ab.

  • Der Stammbaum ("Baum der Blutsverwandtschaft") stellt die Nachkommen einer Person oder eines Paares in Form eines sich verzweigenden Baumes dar. Eine Ahnentafel zeigt die jeweiligen Vorfahr:innen.

  • Neu zusammengewürfelt: Von einer Patchwork-Familie ist die Rede, wenn mindestens ein Elternteil ein Kind (oder mehrere) aus einer früheren Beziehung "mitgebracht" hat. Oder anders ausgedrückt: In einer solchen Familie haben nicht alle Kinder die gleiche Mutter oder den gleichen Vater.

  • Ein gleichgeschlechtliches Paar mit Kindern wird auch als Regenbogen-Familie bezeichnet. Der Name leitet sich von der Regenbogen-Flagge ab, dem Symbol der LGBTQIA+-Community (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer, Intersexual, Asexual).

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Die liebe Familie: Wer ist wer im Stammbaum?

So sieht der Familien-Stammbaum mit den unterschiedlichen Verwandtschaftsbeziehungen aus.
So sieht der Familien-Stammbaum mit den unterschiedlichen Verwandtschaftsbeziehungen aus.© Galileo

Hast du eine Schwipp-Schwägerin oder einen Schwipp-Schwager?

Schwägerschaft meint eine indirekte Verwandtschafts-Beziehung, die durch Heirat (oder Verpartnerung) entsteht. Eine Schwägerin "bekommt" man, wenn die Ehefrau/der Ehemann eine Schwester hat. Ebenso verhält es sich mit der Ehefrau des eigenen Bruders oder der eigenen Schwester. Der Bruder der Ehefrau/des Ehemannes beziehungsweise der Ehemann der Schwester oder des Bruders wird zum Schwager. 

Der Begriff "Schwipp-Schwägerschaft" steht für die "entfernte" Schwägerschaft. Die Schwipp-Schwägerin ist die Schwägerin der Ehefrau/des Ehemannes, des Bruders oder der Schwester. Das männliche Pendant ist der Schwipp-Schwager.

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Die größte Familie der Welt

Der Inder Ziona Chana war der Führer einer religiösen Sekte, die Polygamie (Viel-Ehe) betrieb. Und er war das Oberhaupt der größten Familie der Welt. Als er 2021 im Alter von 76 Jahren verstarb, hinterließ er 94 Kinder von 39 Ehefrauen, 33 Enkelkinder und ein Ur-Enkelkind. 

Die 167-köpfige Familie wohnt gemeinsam in einem vierstöckigen Haus mit 100 Zimmern im Ort Baktawng im indischen Bundesstaat Mizoram. "Das Haus der neuen Generation" kennen nicht nur die Einheimischen, es ist mittlerweile eine Touristen-Attraktion. 

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Ehe zwischen Verwandten: Was ist erlaubt und was nicht?

✔️ Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) erlaubt Ehen zwischen Cousinen und Cousins aller Verwandtschaftsgrade.

❌ Verboten sind Ehen zwischen Blutsverwandten gerader Linie (siehe oben) und Ehen zwischen Geschwistern.

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Drei berühmte TV-Familien

Millionen von Fans weltweit lieben "Die Simpsons": die Eltern Marge und Homer sowie ihre Kinder Bart, Lisa und Maggie. Die vielfach ausgezeichnete US-Zeichentrick-Serie beschäftigt sich seit 1989 mit dem amerikanischen Familien- und Alltagsleben und greift immer wieder - humorvoll - gesellschaftspolitische Themen auf, von Arbeitslosigkeit bis Umweltschutz. "Die Simpsons" wohnen in der fiktiven Stadt Springfield, einer der häu
Millionen von Fans weltweit lieben "Die Simpsons": die Eltern Marge und Homer sowie ihre Kinder Bart, Lisa und Maggie. Die vielfach ausgezeichnete US-Zeichentrick-Serie beschäftigt sich seit 1989 mit dem amerikanischen Familien- und Alltagsleben und greift immer wieder - humorvoll - gesellschaftspolitische Themen auf, von Arbeitslosigkeit bis Umweltschutz. "Die Simpsons" wohnen in der fiktiven Stadt Springfield, einer der häu© picture alliance / AP Photo | clessard
"Die Waltons" brachten die heile Welt in deutsche Wohnzimmer: Die US-Serie über eine Baptisten-Familie im ländlichen Virginia lief von 1972 bis 1981 im ZDF. In 221 Episoden konnte man verfolgen, wie die Großfamilie (Großeltern, Eltern, sieben Kinder) das beschwerliche Leben während der Zeit von der Weltwirtschaftskrise bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs meisterte. Die Geschichten wurden aus der Sicht des ältesten Sohnes John
"Die Waltons" brachten die heile Welt in deutsche Wohnzimmer: Die US-Serie über eine Baptisten-Familie im ländlichen Virginia lief von 1972 bis 1981 im ZDF. In 221 Episoden konnte man verfolgen, wie die Großfamilie (Großeltern, Eltern, sieben Kinder) das beschwerliche Leben während der Zeit von der Weltwirtschaftskrise bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs meisterte. Die Geschichten wurden aus der Sicht des ältesten Sohnes John© Imago Images / United Archives International
"Die Geissens" sind "eine schrecklich glamouröse Familie". Das Bling-Bling-Leben von Robert Geiss, der durch Firmengründungen zum Millionär wurde, seiner Ehefrau Carmen sowie den Töchtern Davina und Shania kann man sich in der gleichnamigen Reality-Soap angucken. Shopping, Immobilien-Käufe, Geburtstagspartys, Luxus-Urlaube, Jetset - darum dreht es sich hauptsächlich. Ursprünglich stammt die Familie Geiss aus Köln, inzwischen
"Die Geissens" sind "eine schrecklich glamouröse Familie". Das Bling-Bling-Leben von Robert Geiss, der durch Firmengründungen zum Millionär wurde, seiner Ehefrau Carmen sowie den Töchtern Davina und Shania kann man sich in der gleichnamigen Reality-Soap angucken. Shopping, Immobilien-Käufe, Geburtstagspartys, Luxus-Urlaube, Jetset - darum dreht es sich hauptsächlich. Ursprünglich stammt die Familie Geiss aus Köln, inzwischen © Imago Images / wolf-sportfoto
Millionen von Fans weltweit lieben "Die Simpsons": die Eltern Marge und Homer sowie ihre Kinder Bart, Lisa und Maggie. Die vielfach ausgezeichnete US-Zeichentrick-Serie beschäftigt sich seit 1989 mit dem amerikanischen Familien- und Alltagsleben und greift immer wieder - humorvoll - gesellschaftspolitische Themen auf, von Arbeitslosigkeit bis Umweltschutz. "Die Simpsons" wohnen in der fiktiven Stadt Springfield, einer der häu
"Die Waltons" brachten die heile Welt in deutsche Wohnzimmer: Die US-Serie über eine Baptisten-Familie im ländlichen Virginia lief von 1972 bis 1981 im ZDF. In 221 Episoden konnte man verfolgen, wie die Großfamilie (Großeltern, Eltern, sieben Kinder) das beschwerliche Leben während der Zeit von der Weltwirtschaftskrise bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs meisterte. Die Geschichten wurden aus der Sicht des ältesten Sohnes John
"Die Geissens" sind "eine schrecklich glamouröse Familie". Das Bling-Bling-Leben von Robert Geiss, der durch Firmengründungen zum Millionär wurde, seiner Ehefrau Carmen sowie den Töchtern Davina und Shania kann man sich in der gleichnamigen Reality-Soap angucken. Shopping, Immobilien-Käufe, Geburtstagspartys, Luxus-Urlaube, Jetset - darum dreht es sich hauptsächlich. Ursprünglich stammt die Familie Geiss aus Köln, inzwischen
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