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Sport und Feiern in Österreich - und 4 weitere Corona-Good-News

  • Veröffentlicht: 25.06.2020
  • 08:45 Uhr
  • Galileo
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In Österreich ist bald jede Art von Sport wieder erlaubt, Deutschland zahlt Ausbildungsbetrieben eine Prämie und der bekannteste US-Immunologe zeigt sich optimistisch in Sachen Impfstoff.

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#1: Jede Art von Sport ist in Österreich bald wieder erlaubt - und Konzertbesuche auch

In der Alpenrepublik ist ab dem 1. Juli wieder jede Art von Sport erlaubt. Die bisherigen Einschränkungen beim Mannschafts- und Kontakt-Sport entfallen, so die Regierung um Kanzler Sebastian Kurz.

Eine weitere gute Nachricht: Ab September seien unter bestimmten Voraussetzungen Events im Freien mit bis zu 10.000 Teilnehmern und drinnen mit bis zu 5.000 Teilnehmern möglich.

Neben dem Sportbereich betrifft das auch die Kultur-Szene. Stadien und Konzerte sind ab September wieder geöffnet.


Ab September sind Events - unter bestimmten Auflagen - in Österreich wieder erlaubt. Auch Konzerte und Sportveranstaltung dürfen wieder Gäste begrüßen.

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#2: Wann kommt der erste Covid-19-Impfstoff?

🙏 Anthony Fauci rechnet bis zum Jahresende oder Anfang 2021 mit einem Impfstoff gegen Covid-19.

💬 Es sei eine Frage des "wann" und nicht des "ob", sagte der US-Immunologe.

👏 Die enormen Anstrengungen bei der Suche nach einem Impfstoff würden Fortschritte machen.

👩‍🔬 Die Studien zu einem Impfstoff-Kandidaten sollten im Juli in eine fortgeschrittene Phase eintreten.

🙅‍♂️ Angesichts der konzentrierten Bemühungen sei man "vorsichtig optimistisch".

🤞 "Ich bin zuversichtlich, dass wir Anfang 2021 einen Impfstoff haben", so Fauci. Eine Garantie gebe es dafür aber noch nicht.

#3: Kann ich mich über Lebensmittel mit dem Corona-Virus anstecken?

Das sei unwahrscheinlich, sagt das Bundesministerium für Gesundheit. Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass Covid-19 über Lebensmittel übertragen wird.

Ob eine Übertragung über Wurst und Fleisch stattfinden kann, klären wir hier. 

Bisher ist kein Fall bekannt, bei dem sich ein Mensch direkt über Lebensmittel mit dem Corona-Virus angesteckt hat. Weder durch den Verzehr, noch über Oberflächenkontakt wie Einkaufswagen.

Keine Entwarnung: Achte trotzdem weiterhin darauf, dass du dir nach dem Einkauf und vor der Lebensmittelzubereitung die Hände wäschst.

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#4: Schulen: Regelbetrieb nach den Sommerferien geplant

🏫 Nach den Sommerferien sollen Schulen wieder vollständig öffnen.

💬 Das bekräftigte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz: "Der Regelbetrieb ist kein Wunschdenken. Der Regelbetrieb ist das Ziel, das wir haben."

👥 Die Abstandsregelung soll nach den Ferien entfallen, "sofern es das Infektionsgeschehen zulässt."

3️⃣ Aktuell würden Planungen für 3 Szenarien, die eintreten könnten, entwickelt werden.

👉 Je nach Lage wären das der normale Regelbetrieb, ein Betrieb mit abwechselndem Unterricht in der Schule und zu Hause oder Komplettschließungen von Schulen.

Galileo vom 2020-04-27

10 Fragen an Lehrer: Wie läuft der Schulalltag während Corona ab?

In den ersten Bundesländern hat für eine Klassenstufen der Unterricht wieder begonnen. Doch wie läuft dieser jetzt ab? "Galileo" hat einige Lehrer gefragt, wie sie mit den Sicherheitsabständen, Kontaktverboten und Hygienemaßnahmen im Schulalltag umgehen.

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#5: Für Ausbildungsbetriebe soll es eine Corona-Prämie geben

Kleine und mittelständische Firmen, die trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten in Corona-Zeiten ihre Ausbildungsplätze erhalten oder sogar ausbauen, sollen staatliche Prämien erhalten. Das hat das Bundeskabinett beschlossen.

Der Zuschuss kann bis zu 3.000 Euro pro Lehrstelle betragen. Voraussetzung ist, dass die Krise das jeweilige Unternehmen besonders hart getroffen hat. Damit sind Kurzarbeit oder Umsatzeinbruch gemeint. Zudem muss der Ausbildungsvertrag in diesem Jahr abgeschlossen worden sein.

Eine Auszubildende in einem Supermarkt in Dresden
Eine Auszubildende in einem Supermarkt in Dresden© picture alliance/Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Außerdem sollen Firmen Geld erhalten, die Auszubildende von anderen Unternehmen übernehmen, wenn diese pandemiebedingt Insolvenz anmelden müssen.

Diese Corona-Prämien sollen helfen, Ausbildungsplätze in der aktuellen Krise zu erhalten. Die Kosten werden auf 500 Millionen Euro geschätzt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden bisher deutlich weniger Lehrverträge abgeschlossen.

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