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Neue Pfanne gesucht! Was unterscheidet günstige von teuren Modellen?

  • Veröffentlicht: 08.03.2023
  • 20:00 Uhr
  • Galileo

Beim Thema Pfannenkauf stellt sich oft die Frage: Billig oder teuer? Und welche Pfanne für welche Zutaten und welchen Herd? Wir klären auf.

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Das Wichtigste zum Thema Pfannen

  • Die Preise bei Pfannen unterscheiden sich deutlich: So gibt es günstige Pfannen schon für 10 Euro, teurere können schon mal einen dreistelligen Eurobetrag kosten.

  • Aus China kommen immer mehr Pfannen - in unterschiedlichen Preisklassen. Teilweise werden die billigeren und teureren in derselben Fabrik hergestellt.

  • Neben dem Preis stellen sich beim Kauf einer neuen Pfanne noch viele weitere Fragen. Welches Modell wird wofür eingesetzt? Und woran erkennt man Qualität?

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Billige und teurere Pfannen: Was ist der Unterschied?

🔨 Je nach Pfannen-Art wird das Modell aus einem anderen Material gemacht. Dabei unterscheidet sich billig von teuer in der Mischung der Ausgangsmaterialien.

📏 Eine wichtige Rolle spielt die Materialdicke. Je dicker eine Pfanne ist, desto besser kann sie die Wärme von der Herdplatte konstant und gleichmäßig an das Gargut weitergeben.

🙌 Wenn Pfannen zumindest teilweise in Handarbeit hergestellt werden, ist die Qualität in der Regel höher als bei Pfannen, die komplett maschinell geformt wurden.

🍳 Bei günstigen Pfannen ist der Griff verschraubt, bei hochwertigeren vernietet oder verschweißt.

🔎 Teurere Pfannen werden oft am Ende der Produktion einzeln einem Qualitäts-Check unterzogen. Bei billigeren wird in der Regel nur stichprobenartig die Qualität überprüft.

👨‍🍳 Teure Pfannen haben eine deutlich längere Nutzungsdauer als günstigere: Während günstige schon nach ein bis zwei Jahren unbrauchbar werden, können teurere mehrere Jahre genutzt werden.

Galileo

Qualitätscheck Pfanne

Billigangebot oder High Class? Worauf muss ich beim Pfannenkauf achten und wie billig darf es sein?

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  • 08:51 Min
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Diese Pfannenarten gibt es

(Guss-)Eisen-Pfannen: ideal, um Fleisch scharf bei hoher Hitze anzubraten. Diese unbeschichteten Pfannen müssen vor der ersten Nutzung eingebrannt werden – die Hersteller liefern in der Regel eine Erklärung mit.
(Guss-)Eisen-Pfannen: ideal, um Fleisch scharf bei hoher Hitze anzubraten. Diese unbeschichteten Pfannen müssen vor der ersten Nutzung eingebrannt werden – die Hersteller liefern in der Regel eine Erklärung mit.© picture alliance / Zoonar | Karl Allgäuer
Edelstahl-Pfannen (ebenfalls unbeschichtet): Auch sehr gut geeignet für das Anbraten von Fleisch. Andere Zutaten wie Gemüse oder Eier können aber leicht kleben bleiben.
Edelstahl-Pfannen (ebenfalls unbeschichtet): Auch sehr gut geeignet für das Anbraten von Fleisch. Andere Zutaten wie Gemüse oder Eier können aber leicht kleben bleiben.© picture alliance / imageBROKER | Helmut Meyer zur Capellen
Teflon-Pfannen: Teflon steht hier für die Art der Beschichtung – die einen besonders guten Schutz vor Ankleben verspricht. Zudem ist nur wenig Fett nötig.
Teflon-Pfannen: Teflon steht hier für die Art der Beschichtung – die einen besonders guten Schutz vor Ankleben verspricht. Zudem ist nur wenig Fett nötig.© picture alliance / Frank May | Frank May
Keramik-Pfannen vereinen die Antihaftfähigkeit mit hohen Temperaturen. Damit lässt sich gut Fleisch unter hohen Temperaturen anbraten. Allerdings: Erhöht man die Temperatur zu schnell oder nutzt man kalt gepresstes Olivenöl, kann die Pfanne beschädigt werden.
Keramik-Pfannen vereinen die Antihaftfähigkeit mit hohen Temperaturen. Damit lässt sich gut Fleisch unter hohen Temperaturen anbraten. Allerdings: Erhöht man die Temperatur zu schnell oder nutzt man kalt gepresstes Olivenöl, kann die Pfanne beschädigt werden.© picture alliance / ZB | Arno Burgi
(Guss-)Eisen-Pfannen: ideal, um Fleisch scharf bei hoher Hitze anzubraten. Diese unbeschichteten Pfannen müssen vor der ersten Nutzung eingebrannt werden – die Hersteller liefern in der Regel eine Erklärung mit.
Edelstahl-Pfannen (ebenfalls unbeschichtet): Auch sehr gut geeignet für das Anbraten von Fleisch. Andere Zutaten wie Gemüse oder Eier können aber leicht kleben bleiben.
Teflon-Pfannen: Teflon steht hier für die Art der Beschichtung – die einen besonders guten Schutz vor Ankleben verspricht. Zudem ist nur wenig Fett nötig.
Keramik-Pfannen vereinen die Antihaftfähigkeit mit hohen Temperaturen. Damit lässt sich gut Fleisch unter hohen Temperaturen anbraten. Allerdings: Erhöht man die Temperatur zu schnell oder nutzt man kalt gepresstes Olivenöl, kann die Pfanne beschädigt werden.

Pfannen kaufen: Darauf solltest du achten

✔️ Welchen Herd nutzt du zu Hause? Pfannen mit einem Boden aus Aluminium funktionieren bei Induktions-Herden nicht. Andere Modelle sind dagegen bedenkenlos auf allen Herd-Varianten nutzbar.

✔️ Wie groß sind die Herdplatten? Die neuen Pfannen sollten schließlich genau darauf passen, um möglichst keine Energie zu verschwenden.

✔️ Was willst du zubereiten? Manche Pfannen sind nur für kurzes Anbraten bei niedriger Temperatur geeignet, andere sind dagegen fürs Braten oder für höhere Temperaturen optimiert.

✔️ Auch die Randhöhe sollte bedacht werden: Für Spiegeleier oder Pfannkuchen macht eine flache Pfanne Sinn, bei einem Braten dagegen sollte der Rand für ausreichend Flüssigkeit deutlich höher sein.

✔️ Eine wichtige Rolle spielt zudem der Griff: Ist er aus Plastik, kann die Pfanne nicht in den Ofen geschoben werden. Ist er aus Metall, kann er sich wie die Pfanne erwärmen. Daher ist ein Stiel besser als ein Henkelgriff.

✔️ Auch beim Pfannenkauf kannst du auf die Umwelt achten. Beschichtete Pfannen sollten ohne die giftige Perfluoroktansäure hergestellt sein, achte deshalb auf den Hinweis "pfoa-frei".

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Woran erkenne ich, dass ich eine neue Pfanne brauche?

❗️ Vor allem Anti-Haft-Beschichtungen sind nicht für die Ewigkeit gebaut - sie lassen also in der Regel als Erstes nach.

❗️ Austauschen sollte man eine Pfanne auf jeden Fall, wenn sich die Beschichtung ablöst.

❗️ Auch ein verzogener Pfannenboden ist ein Zeichen, dass eine neue Pfanne her muss. Dann liegt die Pfanne nicht mehr vollständige auf der Herdplatte auf, Energie geht verloren, und das Brat-Ergebnis wird ungleichmäßig.

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