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Superschwarze Fische: Die Tarn-Künstler der Tiefsee

  • Veröffentlicht: 08.05.2021
  • 19:00 Uhr
  • Heike Predikant

Das lässt Schwarzseher jubeln: Immer wieder stoßen Forschende in lichtloser Tiefe auf superschwarze Fische. Was es mit den "finsteren Gestalten" auf sich hat - und was Fische farblich sonst noch so anstellen. Im Clip: Das steckt hinter dem schwärzesten Schwarz der Welt.

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Das Wichtigste zum Thema Superschwarze Fische

  • Ein unbemanntes Tauchfahrzeug brachte im Golf von Mexiko 39 ungewöhnliche Fische aus bis zu 1,6 Kilometern Tiefe an die Oberfläche. Charakteristisches Merkmal der Wirbeltiere: ultraschwarze Haut.

  • Das Geheimnis ihrer Färbung liegt in ihren Melanosomen: Analysen ergaben, dass die Pigment-Körnchen in der obersten Hautschicht den Körper der Fische lückenlos umschließen.

  • Laut der Forschenden von der Duke University (North Carolina) reflektieren 16 der insgesamt 18 entdeckten Arten weniger als 0,5 Prozent des Lichts. Den Rekord hält ein Anglerfisch (Oneirodes) - mit 0,05 Prozent.

  • Damit sind die Tiere deutlich dunkler als schwarze Alltagsobjekte wie Tinte oder Kohle. Das schwärzeste Schwarz der Welt wird aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen hergestellt und nennt sich "Vantablack" (Vertically Aligned Nano Tube Array). Mehr dazu erfährst du im Clip oben.

  • In der stockfinsteren Tiefsee bringt das Superschwarz Vorteile bei der Tarnung: Die Fische sind für ihre Fressfeinde nahezu unsichtbar - umgekehrt können sie als Räuber unbemerkt auf Beute lauern. Informiere dich über Meeresschnecken, die ebenfalls die Tiefsee bewohnen.

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Bunt is beautiful: Fische und ihre Farbenspiele

Superschwarze Fische: Die Tarn-Künstler der Tiefsee

Der Masken-Nasendoktorfisch ist unter anderem am Great Barrier Reef vor Australien zu finden und verdankt seinen Namen Farbstreifen an den Augen. Männchen können die zahlreichen Punkte und Streifen auf ihrem Körper bei der Balz strahlend blau aufleuchten lassen. Und auch an Putzstationen verfärben sie sich. Dadurch werden die Parasiten sichtbar, die auf ihrer Haut sitzen - und Putzerfische können sich dann an die Beseitigung
Der Masken-Nasendoktorfisch ist unter anderem am Great Barrier Reef vor Australien zu finden und verdankt seinen Namen Farbstreifen an den Augen. Männchen können die zahlreichen Punkte und Streifen auf ihrem Körper bei der Balz strahlend blau aufleuchten lassen. Und auch an Putzstationen verfärben sie sich. Dadurch werden die Parasiten sichtbar, die auf ihrer Haut sitzen - und Putzerfische können sich dann an die Beseitigung © Getty Images
Der Teufelsfisch ist tatsächlich teuflisch: Er lauert im Meeresboden vergraben auf Beute und imitiert die üblichen Korallen- oder Sandfärbungen. Manchmal lässt er seine mit giftigen Stacheln besetzte Rückenflosse hochschnellen, um einen vorbeischwimmenden Fisch zu lähmen. Sich selbst schützt er, indem er die Innenseiten seiner Brustflossen zeigt. Die sind mit grellen Warnfarben versehen, um potentielle Fressfeinde abzuschreck
Der Teufelsfisch ist tatsächlich teuflisch: Er lauert im Meeresboden vergraben auf Beute und imitiert die üblichen Korallen- oder Sandfärbungen. Manchmal lässt er seine mit giftigen Stacheln besetzte Rückenflosse hochschnellen, um einen vorbeischwimmenden Fisch zu lähmen. Sich selbst schützt er, indem er die Innenseiten seiner Brustflossen zeigt. Die sind mit grellen Warnfarben versehen, um potentielle Fressfeinde abzuschreck© Getty Images
Ursprünglich war der Koboldkärpfling in den Flüssen im Süden der USA und im Norden Mexikos zu Hause. Weil er jedoch gern Mückenlarven verspeist, wurde er vielerorts künstlich angesiedelt. Aber der Moskito-Fisch hat noch mehr drauf: In heller Umgebung erblasst er, sobald es um ihn herum dunkler wird, reichert er Melanin in seinen Farbzellen an. Befruchtete Weibchen erkennt man an ihrem schwarz-braunen Trächtigkeits-Fleck oberh
Ursprünglich war der Koboldkärpfling in den Flüssen im Süden der USA und im Norden Mexikos zu Hause. Weil er jedoch gern Mückenlarven verspeist, wurde er vielerorts künstlich angesiedelt. Aber der Moskito-Fisch hat noch mehr drauf: In heller Umgebung erblasst er, sobald es um ihn herum dunkler wird, reichert er Melanin in seinen Farbzellen an. Befruchtete Weibchen erkennt man an ihrem schwarz-braunen Trächtigkeits-Fleck oberh© Getty Images
Der Masken-Nasendoktorfisch ist unter anderem am Great Barrier Reef vor Australien zu finden und verdankt seinen Namen Farbstreifen an den Augen. Männchen können die zahlreichen Punkte und Streifen auf ihrem Körper bei der Balz strahlend blau aufleuchten lassen. Und auch an Putzstationen verfärben sie sich. Dadurch werden die Parasiten sichtbar, die auf ihrer Haut sitzen - und Putzerfische können sich dann an die Beseitigung
Der Teufelsfisch ist tatsächlich teuflisch: Er lauert im Meeresboden vergraben auf Beute und imitiert die üblichen Korallen- oder Sandfärbungen. Manchmal lässt er seine mit giftigen Stacheln besetzte Rückenflosse hochschnellen, um einen vorbeischwimmenden Fisch zu lähmen. Sich selbst schützt er, indem er die Innenseiten seiner Brustflossen zeigt. Die sind mit grellen Warnfarben versehen, um potentielle Fressfeinde abzuschreck
Ursprünglich war der Koboldkärpfling in den Flüssen im Süden der USA und im Norden Mexikos zu Hause. Weil er jedoch gern Mückenlarven verspeist, wurde er vielerorts künstlich angesiedelt. Aber der Moskito-Fisch hat noch mehr drauf: In heller Umgebung erblasst er, sobald es um ihn herum dunkler wird, reichert er Melanin in seinen Farbzellen an. Befruchtete Weibchen erkennt man an ihrem schwarz-braunen Trächtigkeits-Fleck oberh

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Wie die (Ver)färbung bei Fischen entsteht

⬛ Der jeweilige Farbstoff in den Pigmentzellen der Haut bestimmt die Färbung des Fisches. Melanine erzeugen eine dunkle bis schwarze Tönung.

⚪ Werden Guanin-Kristalle eingelagert, ist das Flossentier silbrig-weiß. Scholle, Heilbutt oder Pangasius zählen daher zu den Weißfischen.

🥕 Über die Nahrung gelangen pflanzliche Carotinoide in den Körper der Tiere, wo sie umgewandelt und gespeichert werden. So erhalten Lachse oder Goldfische ihre typische Farbe.

🐟 Blau oder grün erscheinen Fische aufgrund eines physikalischen Effekts. Schillernde Töne entstehen durch die Lichtbrechung an den Schuppen. Hübsches Beispiel: der Blaue Kongosalmler.

🃏 Fische können durch neurohormonelle Prozesse ihre Körperfarbe ändern. Das tun sie beispielsweise, um sich zu tarnen oder Paarungsbereitschaft zu signalisieren.

Schon mal durchsichtige Tiere gesehen? Wie das funktioniert, erklären wir hier!

Dein Goldfisch hat sich verfärbt? Dann ist er womöglich gestresst

Aquarien-Bewohner sind sehr sensibel. Wenn ihre Umgebung nicht optimal auf sie abgestimmt ist, wird ihr Wohlbefinden beeinträchtigt.

In dem Fall kommt es vor, dass sich Goldfische, Guppys & Co. anders verhalten als sonst, sich hektisch, aggressiv oder ängstlich zeigen. Zudem können Verfärbungen oder Hautveränderungen auftreten.

Die Ursache: Stress. Und der ist oft durch eine nicht-artgerechte Haltung bedingt. Falsche Fütterung, eine ungünstige Beleuchtung, zu warmes, zu kaltes oder verschmutztes Wasser tun den Tieren nicht gut. Auf Mitbewohner, die nicht zu ihnen passen, reagieren sie ebenfalls "allergisch".

Wenn du das in deinem Aquarium beobachtest, solltest du dir Rat von tiermedizinischem Fachpersonal einholen und Abhilfe schaffen. Denn dauerhafte Belastung kann das Immunsystem der Fische schwächen und sie anfällig für Krankheiten machen.

Unter optimalen Bedingungen können Aquarium-Goldfische bis zu 40 Jahre alt werden. Bemerkst du Veränderungen an ihnen wie Blässe, Hautwucherungen oder Appetitlosigkeit, solltest du deine Tierärztin oder deinen Tierarzt kontaktieren.
Unter optimalen Bedingungen können Aquarium-Goldfische bis zu 40 Jahre alt werden. Bemerkst du Veränderungen an ihnen wie Blässe, Hautwucherungen oder Appetitlosigkeit, solltest du deine Tierärztin oder deinen Tierarzt kontaktieren.© Getty Images
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