Teilen
Merken
taff

Kein Schadenersatz: Klage des "Nirvana"-Babys erneut abgelehnt

05.09.2022 • 11:30

Er hatte wieder keinen Erfolg! Spencer Elden, der Mann des berühmten "Nirvana"-Covers, versuchte erneut einen Schadensersatz von 150.000 Dollar von den Ex-Nirvana-Mitgliedern vor einem Bundesgericht in Los Angeles zu fordern.

Er hatte wieder keinen Erfolg! Spencer Elden, der Mann des berühmten „Nirvana“-Covers, versuchte erneut einen Schadensersatz von 150.000 Dollar von den Ex-Nirvana-Mitgliedern vor einem Bundesgericht in Los Angeles zu fordern. Bereits im Januar dieses Jahres wurde eine erste Klage abgewiesen. Laut dem zuständigen Richter habe Elden nun wichtige Fristen zur Begründung seiner erneuten Klage versäumt.

"Nirvana"-Baby: "Nevermind" als eines der berühmtesten Cover der Pop-Geschichte

Das Album-Cover „Nevermind“ zeigt den damals vier Monate alten Spencer Elden, nackt und unter Wasser im Pool. Der Fotograf Kirk Weddle hatte das berühmte Foto 1991 bei einer Pool-Party aufgenommen. Das Album „Nevermind“ verkaufte sich über 30 Millionen Mal, weswegen die Aufnahme von Elden zu einer der berühmtesten der Pop-Geschichte wurde.

"Nevermind": Berühmtes Cover mit großen Folgen?

Elden hat laut eigenen Angaben nie Geld für dieses Foto erhalten. Zudem habe weder er noch einer seiner gesetzlichen Vertreter die Verwendung des Bildes genehmigt. Elden habe „extremes und dauerhaftes Leid“ und „lebenslange Einkommensverluste erlitten“. Laut der Gegenseite habe Elden „drei Jahrzehnte lang von seinem Ruhm als selbsternanntes ‚Nirvana-Baby‘ profitiert“. So habe er zum Beispiel von sich unterschriebene Albumcover auf Ebay verkauft.