Teilen
Merken
taff

Katastrophe Blackout: Das passiert bei tagelangem Stromausfall

04.08.2022 • 11:11

Wie abhängig wir in fast allen Lebensbereichen vom elektrischen Strom sind, wird uns klar, wenn der Strom plötzlich ausfällt. Ein länger anhaltender Blackout könnte zu enormen Verwerfungen führen.

Wie abhängig wir in fast allen Lebensbereichen vom elektrischen Strom sind, wird uns klar, wenn der Strom plötzlich ausfällt.
Schon in den ersten 24 Stunden käme unser gewohntes Leben zum Stillstand, prognostiziert der Gesamtverband der Versicherer in einem Blackout-Szenario.
Durch ausgefallene Ampeln, Bahnen und Züge entstünde ein Verkehrschaos. In den Supermärkten versagen Tiefkühlgeräte, Krankenhäuser setzen Notaggregate ein.
Nach 24 Stunden lösen die Behörden Katastrophenalarm aus. Supermärkte werden leergekauft, Handy-Akkus machen schlapp. Wasser kommt mangels Druck nur noch tröpfelnd aus der Leitung.
Nach drei Tagen sterben die ersten Menschen, die sich nicht mehr versorgen können. Wachsende Müllberge in den Straßen ziehen Ratten an, Krankheiten verbreiten sich.

Hackerangriffe bedrohen Stromnetz

Richtig kritisch wird es, wenn nach weiteren Tagen Brennstäbe in Atomkraftwerken nicht mehr gekühlt werden können.
Ganz unrealistisch ist ein derartiges Szenario dabei nicht: Beim Technischen Hilfswerk (THW) sieht man in Hackerangriffen die größte Gefahr für das Stromnetz.
Katastrophenschützer empfehlen deswegen auch Privatpersonen vorbereitet zu sein: "Für zehn bis 14 Tage sollte man vorsorgen, das Nötigste im Haus haben und ohne Hilfe Dritter auskommen können.", rät Wolfram Geier vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.