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Fußball-WM 2022: Besondere Premiere in Katar

19.05.2022 • 17:00

Die Fußball-WM 2022 ist nicht nur die erste, die jemals im Winter stattfinden wird - sie bringt noch eine weitere Premiere mit sich. Erstmals in der Geschichte der FIFA stehen drei Schiedsrichterinnen im Aufgebot für eine Fußball-Weltmeisterschaft.

Die Fußball-WM 2022 ist nicht nur die erste, die jemals im Winter stattfinden wird – sie bringt noch eine weitere Premiere mit sich.

Erstmals wurden drei Schiedsrichterinnen für die WM nominiert

Erstmals in der Geschichte der FIFA stehen drei Schiedsrichterinnen im Aufgebot für eine Fußball-Weltmeisterschaft. Nominiert wurden von der FIFA-Schiedsrichterkommission am 19. Mai die Kandidatinnen Stéphanie Frappart aus Frankreich, Salima Mukansanga aus Ruanda und Yoshimi Yamashita aus Japan.
Die Nominierung von drei Spielleiterinnen sowie der drei Assistentinnen Neuza Back aus Brasilien, Karen Díaz Medina aus Mexiko und Kathryn Nesbitt aus den USA ist für den italienischen Spitzenreferee Pierluigi Collina "der krönende Abschluss eines langen Prozesses, der vor mehreren Jahren mit dem Einsatz von Schiedsrichterinnen bei Jugend- und A-Männerwettbewerben der FIFA begonnen hat, und der Beweis dafür, dass die Qualität und nicht das Geschlecht zählt". Er hoffe, dass das Aufgebot von Elite-Schiedsrichterinnen für wichtige Männerwettbewerbe bald keine Sensation, sondern eine Selbstverständlichkeit sei.

 Unter den 36 WM-Schiedsrichtern befindet sich auch der Berliner Daniel Siebert

Zu den 36 WM-Schiedsrichtern gehört erstmals auch der Berliner Daniel Siebert, der schon 2021 die EM pfiff. Auch die Deutschen Rafael Foltyn, Jan Seidel, Bastian Dankert und Marco Fritz sind als Assistenten bei der Wüsten-WM dabei.