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Forscher vor Rätsel: Tigerhai an Strand angespült

18.01.2022 • 10:33

Im australischen Queensland wurde ein großer Tigerhai an die Strandküste angeschwemmt. Eine Facebook-Userin entdeckte diesen bei einem morgendlichen Strandspaziergang und teilte ihren Fund auf Facebook. Das 2,4 Meter lange Meerestier stellt Expert:innen nu

Im australischen Queensland wurde ein großer Tigerhai an die Strandküste angeschwemmt. Eine Facebook-Userin entdeckte diesen bei einem morgendlichen Strandspaziergang und teilte ihren Fund auf Facebook. Das 2,4 Meter lange Meerestier stellt Expert:innen nun vor ein Rätsel: Die dicke Haut des Haies weist keinerlei Verletzungen auf, weswegen es unbekannt ist, woran er gestorben sein könnte.

War es ein Zyklon?

Eine Möglichkeit stellt der Druck eines Zyklons dar, der den Hai an die Küste spülte. Daraufhin hätte er auf einer Sandbank feststecken können, was zu seiner Erstickung führte. Dagegen spricht jedoch, dass der Kadaver enorm stank, was auf einen länger zurückliegenden Tod hindeutet.

Ein menschengemachtes Unglück?

Eine weitere Variante ist, dass der Mensch daran Schuld hat: In diesem Fall könnte das Orientierungssystem des Haies durch Sonargeräusche von Schiffen gestört worden sein. Noch steht eine obligatorische Magenuntersuchung aus, um zu sehen, ob sich Plastikabfälle oder giftige Chemikalien im Inneren des Tigerhaies befinden.
Laut Kate Wilson von Sea Life ist folgende Theorie am wahrscheinlichsten: "Im Moment gibt es viele extreme Wasserbewegungen und diese könnten den Hai mit sich gerissen und angespült haben."