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Audi ruft wegen illegaler Abschalteinrichtung 60.000 Autos zurück

07.06.2018 • 03:05

Wegen einer illegalen Abschalteinrichtung wird nun der Verkauf von zwei Audi-Modellen gestoppt und weltweit werden 60.000 betroffene Autos zurückgerufen. Mehr dazu, erfahrt ihr im Video.

Nach dem Abgas-Skandal der nächste Schock: Das Kraftfahrt-Bundesamt hat einen verpflichtenden Rückruf angeordnet. Betroffen sind dabei zwei Modelle von Audi, welche als beliebte Dienstwagenmodelle gelten.

Illegale Abschalteinrichtung in den Autos

Nach der Anordnung ruft Audi weltweit 60.000 Autos zurück. Der Verkauf der beiden Modelle wird vorerst gestoppt. Der Grund: In den Autos ist eine illegale Abschalteinrichtung für die Abgasreinigung verbaut. Die eingebaute Software soll erkannt haben, wann das Auto geprüft wurde. Danach soll es die Abgasreinigungs-Systeme eingeschaltet haben, mit dem Ziel, dass das Auto die Emissionsgrenzwerte einhält.

Das Bundesverkehrsministerium erklärt: „Dem Hersteller wurde aufgegeben, diese Abschalteinrichtungen aus den betroffenen Fahrzeugen nach der Freigabe des Maßnahmenpakets durch das KBA zu entfernen.“

Wie der Spiegel berichtet, ist auch der weitere Verkauf der Modelle so lange untersagt bis der Konzern ein Update der Software bereitgestellt und genehmigt bekommen hat, mit welchem die Abgasmanipulationen entfernt werden können.

Welche Audi-Modelle betroffen sind, erfahrt ihr oben im Video.

Was Audi zu der illegalen Abschalteinrichtung sagt

Audi berichtet, dass sie das Problem durch Anpassung der Software beheben wollen. Sie wollen alles tun, um die Abwicklung für die betroffenen Kunden so unkompliziert wie möglich zu gestalten.

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