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Aerosolforscher macht Hoffnung: "Fußballstadien zu öffnen ist kein Problem"

25.01.2022 • 11:36

Auch beim Fußball sind keine Lockerungen in Sicht. Bei ihren jüngsten Beratungen entschieden Bund und Länder: Fans müssen weiter draußen bleiben. Doch wie sinnvoll ist es, an Maßnahmen wie diesen weiter festzuhalten?

Mehr Lockerungen im Freien

Auch beim Fußball sind keine Lockerungen in Sicht. Bei ihren jüngsten Beratungen entschieden Bund und Länder: Fans müssen weiter draußen bleiben. Doch wie sinnvoll ist es, an Maßnahmen wie diesen weiter festzuhalten? "Wir müssen in Innenräumen mehr aufpassen und wir können im Freien mehr lockern", so Aerosolforscher Dr. Gerhard Scheuch im Corona-Talk von RTL. Draußen fänden viel weniger Ansteckungen statt. In geschlossenen Räumen jedoch stecken sich die Menschen an und die Gefahr sei dementsprechend hoch, so Dr. Scheuch. "Regelungen im Restaurantbereich, in U- und S-Bahnen, Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, das sind sicherlich die Maßnahmen, an denen wir am längsten festhalten müssen. Im Freien können wir lockern, also zum Beispiel Fußballstadien zu öffnen, das wäre für mich kein großes Problem", so der Aerosolforscher.

Öffnungen in drei bis vier Wochen

Man könne über Lockerungen sprechen, wenn "die Hospitalisierungsrate und die Patienten auf den Intensivstationen" an Zahlen" wieder abnehmen. "Wenn das der Fall ist können wir, glaube ich, schrittweise zu Öffnungen kommen“. Scheuch rechnet damit, dass dies "in etwa drei bis vier Wochen spätestens der Fall sein wird."