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Nach Wechselfehler beim FC Bayern: Sportgericht hat über Freiburger Einspruch entschieden

Staffel 202008.04.2022 • 15:00

Nach dem kuriosen Wechselfehler des FC Bayerns beim Bundesligaspiel vergangene Woche hat das DFB-Sportgericht nun eine Entscheidung getroffen. Die Freiburger hatten Einspruch gegen den 4:1-Sieg des Tabellenführers eingelegt – ohne Erfolg, wie nun bekannt wurde.

Nach dem kuriosen Wechselfehler des FC Bayerns beim Bundesligaspiel vergangene Woche hat das DFB-Sportgericht nun eine Entscheidung getroffen. Der Rekordmeister war in der Partie gegen den Sportclub Freiburg in der Nachspielzeit kurzzeitig mit 12 anstelle von 11 Mann auf dem Spielfeld gestanden. Die Freiburger hatten daraufhin Einspruch gegen den 4:1-Sieg des aktuellen Tabellenführers eingelegt – ohne Erfolg, wie nun bekannt wurde.

Bayerns Sieg bleibt laut Gericht bestehen

Der dpa zufolge werde dem FC Bayern der Sieg nicht aberkannt. Dem Top-Club sei "der schuldhafte Einsatz eines nicht einsatzberechtigten Spielers" nicht anzulasten. Es habe sich hierbei um ein Fehlverhalten des Schiedsrichtergespanns unter Christian Dingert gehandelt. Zwar sei beim Wechsel-Chaos durch den FC Bayern eine falsche Rückennummer zur Auswechslung angezeigt worden, doch diese Beteiligung reiche "auch unter Gesichtspunkten der Verhältnismäßigkeit nicht aus, um die gravierende Rechtsfolge einer Spielumwertung zu rechtfertigen", erklärte Stephan Oberholt, der Vorsitzende des Sportgerichts.

Das sagt der FC Bayern zur Entscheidung des DFB

Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur begrüßt Oliver Kahn, Vorstandschef des FC Bayerns, die Abweisung des Einspruchs: "Wir freuen uns über diese Entscheidung, die unsere Auffassung bestätigt hat."