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Metawatches: Warum diese digitalen Uhren bald Millionen wert sein könnten

Staffel 202030.09.2022 • 12:08

Das Karlsruher Startup Axonic bietet momentan sogenannte "Metawatches" an, also Uhren, die man im Internet erwerben kann und physisch nicht am Handgelenk trägt, sondern online besitzt.

Sind das die Uhren der Zukunft, in die investiert wird? Das Karlsruher Startup Axonic bietet momentan sogenannte „Metawatches“ an, also Uhren, die man im Internet erwerben kann und physisch nicht am Handgelenk trägt, sondern online besitzt. „Wir lieben Uhren. Wir lieben NFTs. Die Metaverse kommt. Also - bauen wir Meta Watches. Eine Uhr, die Sie im Grunde überall verwenden und genießen können: Auf Ihrem Telefon, in Augmented Reality, zu Hause, im Auto, in VR-Spielen, auf der Yacht, im Flugzeug, im Raumschiff, im Metaversum“, heißt es auf der Website „metawatches.com“. NFT steht für „Non Fungible Token“ (zu Deutsch: „nicht ersetzbare Wertmarken“). NFTs sind digitale Unikate, die einzigartig sind und als eine Art digitaler Eigentumsnachweis dienen.

Die Macher:innen der Metawatches glauben, dass in Zukunft Design und Hardware nicht mehr Hand in Hand gehen müssen. Ihr Wunsch: Meta Watches soll die Leidenschaft für traditionelle Luxusuhren und modernste Verbrauchertechnologie vereinen.

Übrigens: Nicht nur Uhren werden zu „Online-Kunst“ gemacht. So wurden dieses Jahr auch die prägnanten Cover der Grafikerin Aiga Rasch (1941-2009) zur Bücher- und Hörspielserie „Die drei ???“ werden zu NFT-Kunst. Zudem hat im September 2022 ein Kryptowährungs-Unternehmer nach eigenen Angaben eine Zeichnung der mexikanischen Malerin Frida Kahlo verbrannt, um NFT-Kunst zu erzeugen. NFT ist also ein Thema, das uns alle wohl noch länger begleiten wird. Inwiefern die Macher:innen der Metawatches Erfolg haben werden, bleibt abzuwarten.