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US-Präsident Biden spielt die Aktenaffäre herunter

20.01.2023 • 10:31

US-Präsident Joe Biden zeigt sich angesichts der Ermittlungen des US-Justizministeriums zur Aktenaffäre gelassen.

US-Präsident Joe Biden zeigt sich angesichts der Ermittlungen des US-Justizministeriums zur Aktenaffäre gelassen. Laut „spiegel.de“ sagte er am 19. Januar bei einem Besuch im Bundesstaat Kalifornien: „Ich denke, Sie werden herausfinden, dass da nichts ist.“. Gleichzeitig erklärte er den Reportern gegenüber seine Bereitschaft zur Aufklärung des Vorfalls. „Wir kooperieren vollumfänglich und freuen uns darauf, diese Sache schnell zu klären.“

Vergangene Woche war herausgekommen, dass in einem ehemaligen Büro Bidens, dutzende vertrauliche Regierungsunterlagen gefunden wurden. Außerdem wurden in seinem Haus in Delaware weitere Akten gefunden. Die Regierungsunterlagen stammen aus seiner Zeit als Vizepräsident unter der Regierung von Barack Obama. Das US-Justizministerium setzte daraufhin einen Sonderermittler zur Untersuchung des Falls ein.

„Wir haben eine Handvoll Dokumente entdeckt, die am falschen Ort abgelegt wurden“, sagte Biden laut „Zeit.de“ vor den Journalisten. Diese seien jedoch umgehend dem Nationalarchiv sowie dem Justizministerium übergeben worden. In den USA sind Präsidenten und Vizepräsidenten, die aus dem Amt scheiden, dazu verpflichtet, alle ihre E-Mails, Briefe und andere Dokumente an das Nationalarchiv zu übergeben.

Der Fall sorgte in den USA für viel aufsehen, denn er lässt Vergleiche zum Fund hunderter Geheimdokumente auf dem Anwesen seinen Vorgängers Donald Trump aufkommen.