Teilen
Merken
NEWSTIME

Demo in Lützerath: Offenbar doch weniger Verletzte als angenommen

20.01.2023 • 11:55

Die Großdemonstration für den Erhalt des Dorfes Lützerath hat hohe Wellen geschlagen. Trotz Auseinandersetzungen sind die physischen Schäden aller Beteiligten offenbar überschaubar geblieben.

Die Großdemonstration für den Erhalt des Dorfes Lützerath hat hohe Wellen geschlagen. Trotz Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei sind die physischen Schäden aller Beteiligten aber offenbar überschaubar geblieben.
"Es war nicht so dramatisch, wie wir befürchtet haben", gibt Harry Elsbernd, der Ärztliche Direktor des Hermann-Josef-Krankenhauses in Erkelenz gegenüber "Zeit Online" eine erste Entwarnung.
Demnach seien weniger als 20 Protestierende im Klinikum Erkelenz behandelt worden. Drei von ihnen seien über Nacht geblieben. Unter den Verletzungen seien unter anderem zwei Verdachtsfälle auf eine Gehirnerschütterung, eine gebrochene Hand oder eine Prellung am Oberschenkel gewesen. Letzteres kam laut der betroffenen Demonstrantin durch einen Polizeischlagstock zustande. Der Handbruch sei angeblich während eines Gerangels entstanden. Alle weiteren Verletzungen seien leichterer Natur gewesen.  (was ist da die genaue Quelle? Der Landkreis selbst? Welcher wäre es dann?) Der Rettungsdienst habe keine schwerverletzten oder lebensgefährlich verletzten Personen transportiert, wie auch der Landkreis Heinsberg bestätigte.
Die Klimaaktivisten von "Lützerath lebt" hatten den Beamten zuvor schwere Gewaltvorwürfe gemacht. Am 14. Januar hieß es seitens der Gruppe auf Twitter, es habe zahlreiche Schwerverletzte durch Polizeigewalt gegeben. Darunter wäre angeblich auch eine lebensgefährliche Verletzung. Letztere Aussage wurde durch einen Sprecher der Aktivisten wenige Tage später revidiert.