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Akute und schwere Atemwegsinfektionen: RKI bestätigt viele Klinikeinweisungen

09.12.2022 • 05:33

Die Grippewelle hat Deutschland in diesem Jahr früher erfasst. Laut den Daten des RKI bewegen sich die Klinikeinweisungen wegen Atemwegserkrankungen auf einem hohen Niveau. 

Akute und schwere Atemwegsinfektionen: Laut RKI viele Klinikeinweisungen

Nach zwei Wintern mit weniger Erkältungs- und Grippeviren im Zuge der Corona-Pandemie sind in Deutschland derzeit außergewöhnlich viele Menschen wieder davon betroffen.
«Die Anzahl der Krankenhauseinweisungen mit schwerer akuter Atemwegsinfektion liegt insgesamt auf einem hohen Niveau, vergleichbar zum Wertebereich auf dem Höhepunkt früherer Grippewellen», so das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Covid-19-Wochenbericht.
Unterdessen ist ein Beginn der befürchteten Corona-Winterwelle in diesen Daten bisher nicht sicher ablesbar.

Das RKI unterstreicht, dass eine Zahl von insgesamt 9,5 Millionen akuten Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung angenommen werde - das sei über dem Niveau der Vorjahre zum Höhepunkt schwerer Grippewellen.

Das RKI unterstreicht, dass eine Zahl von insgesamt 9,5 Millionen akuten Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung angenommen werde - das sei über dem Niveau der Vorjahre zum Höhepunkt schwerer Grippewellen.
Die Zahl der Arztbesuche wegen Atemwegserkrankungen wird auf zwei Millionen geschätzt - so viel wie «sonst nur in Spitzenwochen starker Grippewellen».
Neben verstärktem Transmissionsgeschehen könne der Wert aber auch damit zusammenhängen, dass Menschen bereits mit milden Symptomen zum Arzt gehen, hieß es.