- Bildquelle: GettyImages-Westend61 © GettyImages-Westend61

Hier erwarten dich Infos rund um:

  • Zuckerpeeling kannst du super einfach und schnell selbst zubereiten!
  • Wie auch sonst im Leben gilt: Höre auf dich selbst und besonders in diesem Fall auf deine Haut. Bei empfindlicher Haut peele deine Haut nicht allzu oft mit dem Zuckerpeeling!
  • Die Grundlage vom Zuckerpeeling ist, wie der Name schon verrät, Zucker. 
  • Zucker ist ein wahrer Alleskönner!
  • Besonders vielversprechend ist ein Zuckerpeeling mit verschiedenen Ölen!
  • Das Zuckerpeeling lässt sich optimal an deinen Hauttyp anpassen.
  • Ein Zuckerpeeling mit Zitrone wirkt entzündungshemmend und ist sehr sanft zu deiner Haut. Ein Kaffee-Öl-Zuckerpeeling vereint optimal die beiden Peeling Profis Zucker und Kaffee!
  • Für die extra Portion Feuchtigkeit und Antioxidantien: Das Kokos-Honig-Zuckerpeeling.
  • Kiwi ist nicht nur bei der Ernährung gesund, sondern auch eine ideale Zutat im Zuckerpeeling!

Tipps für das optimale Zuckerpeeling

Damit deine Zucker-Kur auch gelingt und das Zuckerpeeling seine volle Wirkung entfalten kann, gilt es einige Dos und Don’ts zu beachten. Wenn du an die folgenden Punkte denkst, kann nichts mehr schiefgehen.

  • Peele deine Haut nicht zu oft und hör auf deine Haut. Die Faustregel lautet, ein mal pro Woche peelen reicht vollkommen. Wenn deine Haut das Peeling gut verträgt und nicht zu gereizt reagiert, dann kannst du auch zweimal in der Woche schrubben. Solltest du besonders empfindliche Haut haben, dann greif lieber nur alle 14 Tage zum Scrub.
  • Am besten peelst du deine Haut abends. Danach ist sie nämlich etwas empfindlicher gegenüber UV-Strahlung. Außerdem kann sie dann über Nacht optimal regenerieren und die anschließende Pflege noch besser aufnehmen.
  • Mix deinen Sugar Scrub vor jeder Anwendung ganz frisch für die optimale Wirkstoffpower.
  • Pass dein Peeling an deine Haut an. Ölige Haut braucht andere Pflegestoffe als trockene Haut und sensible Haut muss entsprechend schonend gepeelt werden.
  • Auch die Größe der Zuckerkristalle solltest du an deine Haut anpassen.
  • Du kannst auch ein fertiges Sugar Scrub kaufen. Achte aber auch dann darauf, ob das Produkt zu deinem Hauttypen passt und wie deine Haut anschließend reagiert.
  • Achte darauf, dass deine Hände und dein Gesicht vor dem Peeling sauber sind. Wasche deine Hände und deine Gesichtshaut direkt vor der Anwendung.
  • Du kannst das Peeling auch direkt auf feuchter Haut anwenden. Der Zucker kann die Feuchtigkeit speichern und das Peeling wird dadurch noch pflegender.
  • Peele am besten in kreisenden Bewegungen und mit wenig Druck. 
  • Nimm dir Zeit für das Peeling. Damit du dein Sugar Scrub auch gründlich verteilen und die Haut sanft massieren kannst. So haben auch die pflegenden Wirkstoffe Zeit auf die Haut zu wirken.
  • Spüle das Peeling restlos ab. Nach dem Peeling dürfen keine Rückstände im Gesicht bleiben.
  • Nach dem Peeling ist deine Gesichtshaut optimal für intensive Pflege vorbereitet. Nutze die Gelegenheit und verwöhne deine Haut mit einer Maske, einem Serum, Gesichtsöl oder deiner kompletten Pflegeroutine. 

Was ist Sugar Scrub?

Der Name ist Programm: Ein Scrub, also ein Peeling, das zum einen aus Zucker besteht und dazu mit verschiedenen weiteren Zutaten gemixt wird. Du kannst das Zuckerpeeling schon fertig gemixt kaufen, als Treatment im Kosmetikstudio oder im Spa buchen - oder eben selbst mixen. Dann verwendest du meist natürliche Zutaten wie pflanzliche Öle oder Früchte, um das Peeling anzumischen. Mit dem süßen DIY-Peeling kannst du schließlich dein Gesicht behandeln oder auch deinen Body abschrubben. Wobei du die Zutaten dann entsprechend anpassen musst, da deine Gesichtshaut andere Pflege braucht als dein Körper. Wir zeigen dir hier unten, wie ein Sugar Scrub wirkt, wie du es selber mixen und Step by Step anwenden kannst und stellen dir vier DIY-Zuckerpeeling-Rezepte vor. 

Sugar-Scrub wirkt Wunder

Ja, es ist verwirrend. Zucker essen ist Stress für die Haut. Zucker von innen sorgt für Pickel und Falten. Aber von außen angewendet wirken die süßen Kristalle ganz anders. Sie reinigen und klären die Haut, verfeinern die Poren, fördern die Durchblutung und kurbeln die Zellerneuerung an. Alle Vorteile vom Zuckerpeeling im Überblick:

  • Zucker ist ein Feuchthaltemittel. Die kleinen Kristalle können Feuchtigkeit anziehen und speichern. Wenn du dein Peeling auf feuchter Haut anwendest, hilft das Peeling die Feuchtigkeit in deine Haut einzuarbeiten.
  • Zucker enthält Glykolsäure. Der Wirkstoff kurbelt die Zellerneuerung an und beugt Austrocknung vor, weshalb er auch vielen fertigen Peelingprodukten künstlich zugefügt wird. In Zucker ist der Stoff schon ganz natürlich enthalten.
  • Die Zuckerkristalle sind hautverträglicher als Salz, das leicht austrocknend wirkt, effektiver als Nussschalen und umweltfreundlicher als künstliche Peelingpartikel. 
  • Die Zuckerkristalle öffnen deine Poren und tragen Ablagerungen von der Haut ab. Talg, Schweiß, Schmutz, Produktreste, alles wird von der Haut gelöst und sanft abgerieben. Zurück bleiben reine freie Poren.
  • Zusätzlich werden auch abgestorbene, trockene Hautschüppchen abgetragen. Dein Teint strahlt direkt danach viel frischer. Unreinheiten werden vorgebeugt und die Haut wird zur Bildung neuer Zellen angeregt.
  • Durch die Reibung wird die Durchblutung der Haut angekurbelt, die Nährstoffe aus dem Peeling können also optimal aufgenommen werden.
  • Wenn du dein Sugar Scrub selbst anmischst, dann kannst du dein Zuckerpeeling selbst mit den Pflege-Stoffen kombinieren, die du und deine Haut brauchen. Du entscheidest, wie intensiv reinigend und wie reichhaltig dein Peeling werden soll.
  • Sollte deine Haut entzündet sein, dann reize sie lieber nicht zusätzlich mit der Reibung des Peelings. Wenn du unter starken Unreinheiten leidest, dann gibt es andere Peelingmethoden, die ohne mechanische Reibung funktionieren.

Dieser Zucker eignet sich für das Peeling

Du kannst tatsächlich jede Sorte Zucker verwenden, die du zu Hause hast. Allerdings hat jeder Zucker seine Vorteile. Die solltest du kennen, um das perfekte Peeling für dich anzumischen. Vollzucker wird aus Zuckerrohrsaft gewonnen, indem dieser eingedickt, getrocknet und dann gemahlen wird. Er ist reich an Melasse, Mineralien und Vitaminen. Seine Kristalle sind gröber als die von raffiniertem Zucker. Daher eignet sich dieses Produkt aus der ersten Stufe der Zuckergewinnung nur für Body Scrubs. Um die Haut am ganzen Körper zu peelen, sind die groben aber reichhaltigen Körner ideal. Rohzucker entsteht, wenn die Zuckerkristalle einmal raffiniert werden. Der braune Zucker ist optimal für Gesichtspeelings. Das Produkt aus Zuckerrüben oder aus Zuckerrohr enthält immer noch mehr Mineralstoffe als raffinierter Zucker. Zudem spendet brauner Zucker mehr Feuchtigkeit als raffinierter Zucker. Vorsicht, häufig ist Braunzucker auch einfach nur eingefärbt. Zucker, also klassischer weißer Rohrzucker, ist so raffiniert, dass er keine Melasse und Vitamine mehr enthält. Damit ist er etwas weniger pflegend, enthält aber auch Glykolsäure. Dafür ist seine Reibung etwas stärker und er reinigt gründlicher als brauner Zucker.

Diese Öle eignen sich für ein Zuckerpeeling

Reine pflanzliche Öle lassen sich super mit Zucker zu einer Peeling-Paste kombinieren. Sie sorgen für den extra Feuchtigkeitskick und Pflegeboost in deinem Peeling. So gelangen außerdem nur ganz natürliche Nährstoffe und Vitamine an deine Haut. Während die Zuckerkristalle durch Reibung Talg, Ablagerungen und Hautschüppchen entfernen, kann das Öl tief in die Haut eindringen. Die Massage während des Peelings hilft dabei. Je nach Hauttyp eignen sich manche Öle besser für dich als andere. Hier eine Übersicht, wie du deinen persönlichen Mix findest.

Ölige Haut, die zu Unreinheiten neigt

Schnell trocknende Öle sind toll für diesen Hauttyp. Verwende unbedingt Öle mit talgregulierenden Inhaltsstoffen, die die Talgproduktion der Haut wieder ins Gleichgewicht bringen. Zudem sollte das Öl antibakteriell und entzündungshemmend wirken. 

Deine top Öle sind:

Arganöl

Wildrosenöl

Rizinusöl

Traubenkernöl

Hanföl

Sogenannte komedogene Öle, wie Kokosöl, Weizenkeimöl, Olivenöl und Leinsamenöl würden deine Poren verstopfen und sollten bei öliger Haut nicht angewandt werden. 

Sensible oder empfindliche Haut

Ist deine Haut bereits gereizt oder gar entzündet, dann solltest du ihr eine Pause gönnen und sie nicht mit einem reibenden Peeling stressen. Ansonsten spricht aber nichts dagegen, auch empfindliche Haut regelmäßig zu peelen.  

Die folgenden Öle sind ganz sanft und pflegend zu sensiblen Hauttypen:

Nachtkerzenöl

Borretschöl

Marulaöl

Johannisbeeröl

Hanföl

Trockene Haut

Du brauchst reichhaltige Pflege und extra viel Feuchtigkeit durch Öle. Du musst dir beim Peeling mit Ölen keine Sorge um Unreinheiten und Talg machen, deine Haut wird die ölige Pflege dankbar annehmen.

Diese Öle sind top für deine Haut:

Kokosöl

Mandelöl

Wildrosenöl

Arganöl

Jojobaöl

Avocadoöl

Mischhaut-Typen oder ganz unkomplizierte Hauttypen können auf Nummer sicher gehen und ebenfalls schnell einziehende Öle verwenden. Je nach Jahreszeit oder auch abhängig von Umwelteinflüssen kann selbst deine ansonsten genügsame Haut mal mehr Feuchtigkeit und reichhaltige Öle benötigen. Hier gilt: Ausprobieren und beobachten. 

Grundsätzlich sind reine, natürliche pflanzliche Öle eine gute Wahl für dein Peeling.

Anleitung – so wendest du Sugar Scrubs richtig an

Zunächst wird das Peeling angemischt. Sobald das Sugar Scrub bereitsteht, kann es losgehen. Die Anwendung ist super easy und bringt dabei so viele Benefits mit sich.

1.Step: Hände waschen

2.Step: Abschminken und Gesicht reinigen. 

3.Step: Peeling auf das Gesicht auftragen. Dabei kann deine Haut noch feucht sein, das ist kein Muss aber gibt einen zusätzlichen Feuchtigkeitsboost. 

4.Step: Massiere das Peeling in sanften kreisenden Bewegungen ein. Dabei sparst du die Haut rund um deine Augen aus. Die Haut hier ist nämlich besonders dünn und verträgt die Reibung nicht gut. Du musst dein Gesicht nicht wild rubbeln, die Zuckerkristalle sorgen auch bei wenig Druck für genügend Abrieb.

5.Step: Wasch dein Gesicht nun gründlich mit klarem Wasser ab. Du kannst die Peelingmasse auch vorher schon grob mit einem Waschlappen abnehmen. Aber klares lauwarmes Wasser sollte genügen. Wasch dein Gesicht nur nicht zu heiß.

6.Step: Wenn alle Rückstände von der Haut gespült sind, dann kannst du dein Gesicht trocken tupfen. Bitte nicht rubbeln. Deine Haut hatte ihre Abreibung schon. Verwende dafür unbedingt ein sauberes Handtuch. Denn deine Poren sind nun gereinigt und geöffnet. Jetzt sollte kein Schmutz und keine Bakterien an dein Gesicht kommen.

7.Step: Stattdessen braucht deine Haut jetzt Pflege. Nährstoffe und Feuchtigkeit können jetzt besonders gut einziehen. Du kannst dafür noch eine Maske auftragen, du kannst aber deine übliche Pflegeroutine durchziehen mit Serum, Gesichtsöl, Augencreme und Feuchtigkeitscreme.

Soweit, so Scrub. Nun stellen wir dir noch unsere liebsten Zuckerpeeling vor. Jedes davon kannst du nach deinen Bedürfnissen auch noch verändern und an deine Haut anpassen. 

1. Sugar-Scrub: Zuckerpeeling Zitrone

Die Wirkung der Zitrone

Die natürliche Fruchtsäure in der Zitrone wirkt schon wie ein sanftes Peeling. Sie weicht die oberste Hornschicht auf und löst trockene Hautschüppchen. In Kombination mit dem Zucker wird das Peeling so besonders effektiv. Zudem wirkt der Saft aus der Zitrone klärend, desinfizierend und entzündungshemmend. Gleichzeitig steckt die Zitrone voller Antioxidantien, die bei dem Treatment an die Hautzellen abgegeben werden.

Für sensible oder entzündete Haut ist dieses Peeling etwas zu viel. Aber ölige Haut bekommt eine gründliche klärende Abreibung.

Zutaten für das Zuckerpeeling Zitrone

Saft aus 1 Zitrone

2 EL Zucker

(1 TL Quark)

Anleitung – Zuckerpeeling Zitrone

Die Zitrone einfach auspressen und mit den anderen Zutaten zu einer glatten Masse mixen. Quark wirkt regulierend auf die Talgproduktion der Haut. Du kannst das Peeling stattdessen aber auch mit Olivenöl anreichern, wenn du deiner Haut mehr Feuchtigkeit spenden möchtest und die klärende Wirkung des Quarks nicht brauchst.

2. Sugar-Scrub: Zuckerpeeling mit Öl & Kaffee

Die Wirkung von Kaffee

Neben Zucker wird Kaffee auch gerne als Peelingpartikel eingesetzt. Die feinen Körner können auch Ablagerungen und Schmutz von der Haut abtragen, sind dabei aber weicher als Zuckerkristalle. Dafür spenden sie der Haut Koffein und kurbeln die Durchblutung noch mehr an. Der perfekte Wake-up-Kick für einen müden fahlen Teint.

Zutaten – Zuckerpeeling mit Öl & Kaffee 

1 EL Zucker

1 EL Kaffeesatz

2 EL Mandelöl

Anleitung – Zuckerpeeling mit Öl & Kaffee 

Alle Zutaten gut durchmischen und kurz ziehen lassen. Dann kannst du deine Haut damit peelen. Mandelöl ist gering komedogen und zieht gut in die Haut ein. Es ist für die meisten Hauttypen gut verträglich. Nur bei sehr öliger Haut solltest du besser auf eine ölfreie Alternative oder ein anderes trockenes Öl zurückgreifen.

3. Sugar-Scrub: Zuckerpeeling mit Kiwi

Die Wirkung von Kiwi

Ähnlich wie bei der Zitrone machst du dir die Fruchtsäure der Kiwi zunutze, um das Peeling noch effektiver zu machen. Zudem ist die grüne Frucht reich an Vitamin C2, einem der wirkungsvollsten Antioxidantien.

Zutaten – Zuckerpeeling mit Kiwi

2 Kiwis

2 EL Zucker

(1 TL Pflanzenöl)

Anleitung – Zuckerpeeling mit Kiwi

Besonders leicht, lässt sich das Peeling im Mixer herstellen. Zunächst pürierst du die Kiwi zu einem weichen Brei. Nun kannst du dein Sugar Scrub mit etwas Öl anreichern, wenn du ihm etwas mehr Pflege-Effekt verpassen möchtest. Zum Schluss kommen noch die Zuckerkristalle hinzu und das Peeling ist bereit für die Anwendung.

4. Sugar-Scrub: Zuckerpeeling mit Honig & Kokosöl

Die Wirkung von Honig & Kokosöl 

Kokosöl ist super reichhaltig, spendet extra viel Feuchtigkeit und Antioxidantien und ist zudem antibakteriell. Honig wirkt desinfizierend, beruhigend und entzündungshemmend. Gerade bei gereizter Haut oder Unreinheiten ist er eine natürliche Wunderwaffe.

Zutaten – reichhaltiges Zuckerpeeling

2 EL Zucker

2 EL Kokosöl

1 EL Honig

Anleitung – Zuckerpeeling mit Honig & Kokosöl

Am besten erwärmst du das Kokosöl im Wasserbad. Sobald es sich verflüssigt, kannst du Zucker und Honig dazu geben. Das Kokosöl muss dafür nicht heiß sein, nur gerade warm genug, dass es flüssig wird und sich leicht mixen lässt.

Die neuesten Artikel zum Thema Nachhaltige Körperflege & Naturkosmetik