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Psychologie: Selbstzweifel durch TikTok, Insta und Co.?

Psychologie: Tipps für den richtigen Umgang mit Social Media

  • Aktualisiert: 27.09.2023
  • 16:22 Uhr
  • Elisa Ascher
Social Media kann Selbstzweifel fördern: Lies hier, worauf du unbedingt achten solltest, um dein persönliches Glück nicht zu gefährden.
Social Media kann Selbstzweifel fördern: Lies hier, worauf du unbedingt achten solltest, um dein persönliches Glück nicht zu gefährden.© picture alliance / Westend61

Das Wichtigste in Kürze

  • Soziale Medien können unser Selbstbild und unsere Erwartungen an das eigene Leben negativ beeinflussen.

  • Durch eine bewusste und geringe Nutzungsdauer der Social-Media-Dienste können negative Auswirkungen verhindert werden. 

  • Wir verraten dir, worauf du bei der Nutzung achten solltest, um dich besser zu fühlen.

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Social Media soll Spaß machen, hat aber auch einige Schattenseiten. Wie du mit TikTok, Instagram und Co. richtig umgehst und wann du Social Media für dein Wohlbefinden lieber meiden solltest, verraten wir dir hier...

Deshalb steigert Social Media deine Selbstzweifel

Posten, liken, kommentieren und scrollen was das Zeug hält: In der heutigen Zeit sind die sozialen Medien gar nicht mehr wegzudenken. Wir nutzen sie als Medium, um uns auszudrücken, digitales Tagebuch zu führen, uns mit anderen auszutauschen oder neue Dinge zu entdecken. Und das macht Spaß. Nicht ohne Grund verbringen viele Menschen so viel Zeit mit ihrem Smartphone. Es gibt immer wieder etwas zu entdecken, und es ist so einfach, mit anderen zu kommunizieren. Zu einfach.

So viele Vorteile Social Media Dienste auch haben, es gibt Nachteile und die wiegen schwer. Soziale Medien wie Instagram, TikTok und Co. können nicht nur abhängig machen, sondern auch unser Selbstbild zerstören. Zudem verändern sie die Erwartungen an das eigene Leben. Sich mit anderen vergleichen? Nichts leichter als das! Wir tauchen in das Leben und den Lifestyle von anderen ein und irgendwie scheint es immer besser als das zu sein, was die eigene Realität für uns bereit hält. Wir stellen uns Fragen wie "Warum ist mein Leben nicht so aufregend?" oder "Warum sehe ich nicht so aus?". Die Liste geht natürlich schier endlos weiter. Zeit für Mental Detox!

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Im Clip: Aussehen wie ein Instagram-Filter - geht das überhaupt?

Es herrscht zwar ein immer besseres Bewusstsein darüber, dass vieles nur Fake ist. Dennoch ist die Spirale aus Selbstzweifeln und dem Beneiden anderer für viele Social-Media-User:innen Alltag. Auf Dauer manifestiert sich dadurch nicht nur eine große Unzufriedenheit, sondern es kann auch zu Depressionen führen oder diese zumindest begünstigen. Symptome wie Niedergeschlagenheit oder sogar Angstzustände sind keine Seltenheit. Außerdem stellt die Fülle an auditiven sowie visuellen Reizen eine große Überforderung für das Gehirn dar.

Social Media: Tipps für den richtigen Umgang

Natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass die sozialen Medien auch gute Seiten haben. Die kannst du für dich nutzen, wenn du einen gesunden Umgang damit pflegst. Wie dir das am besten gelingt, erklären wir jetzt.

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Buddhistische Psychologie: So kann die Lehre dein Leben verbessern
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Buddhistische Psychologie: So findest du deinen persönlichen Schlüssel zum Glück!

Noch auf der Suche nach dem Glück? Dann könnte dir die buddhistische Psychologie helfen. Sie verspricht, dich und deine Welt besser zu verstehen und alten Ballast loszulassen. Hier kommen ein paar Tipps, wie du die Grundregeln des Buddhismus auf dein eigenes Leben anwenden kannst.

  • 27.09.2023
  • 14:45 Uhr

1. Starte deinen Tag ohne Social Media

Was ist das Erste, das du morgens machst? Aufs Smartphone schauen? Durch Instagram scrollen? Keine besonders gute Idee! Sich morgens schon mit dem Leben anderer auseinanderzusetzen, kann deinen ganzen Tag negativ beeinflussen. Das gehört definitiv zu den Angewohnheiten, die unglücklich machen. Starte lieber mit einer gesunden und schönen Morgenroutine und kümmere dich um deine Online-Aktivitäten erst später am Tag. Das gilt übrigens auch für den Abend. Zu dieser Zeit verarbeiten wir - bewusst oder unterbewusst - die Erlebnisse vom Tag. Weitere Reize, neue Informationen sowie das Bildschirmlicht stören diese Verarbeitung und stressen uns. Besser ist es, vor dem Schlafengehen zu lesen, zu meditieren oder dir eine andere beruhigende und schlaffördernde Beschäftigung zu suchen.

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2. Werde dir bewusst darüber, dass vieles Fake ist

Das Bewusstsein dafür, dass vieles auf den sozialen Plattformen Fake ist, wächst. Trotzdem beneidet man andere um das, was sie zu haben scheinen. Um das Leben, dass so viel besser ist, um vermeintliche Schönheit, um materiellen Besitz. Es ist wichtig sich klar zu werden, dass jeder Mensch sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Menschen haben Makel und Fehler und jede:r von uns hat eigene Probleme, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so scheinen mag. Und selbst wenn andere beispielsweise mehr Geld haben oder viel erleben, dann bringt es dir noch lange nichts, dich damit zu quälen, es dir jeden Tag anzuschauen. 

3. Begrenze deine Screen-Zeit

Begrenze deine Bildschirmzeit auf das Nötigste. Hierfür gibt es sogar spezielle Apps. Wir wissen, wie schnell es geht, dass aus zwei Minuten plötzlich zwei Stunden werden, schließlich gibt es so vieles zu sehen! Deine eigene Bildschirmzeit zu begrenzen, hilft allerdings nicht nur dabei, dich auf dein eigenes Leben zu konzentrieren, sondern auch die richtigen Dinge zu priorisieren. So bleibt nämlich weniger Zeit dafür, dich auf den Profilen rumzutreiben, die dir eigentlich gar nicht gut tun. Wie viel Bildschirmzeit okay ist und ab wann es das Wohlbefinden beeinträchtigt, ist sehr individuell. Finde ein gutes Maß - weniger ist in jedem Falle mehr!

Heute auf ProSieben: "Uncovered" zum Thema Tiktok

4. Nutze Social Media nicht bei schlechter Stimmung

Schlecht drauf oder sogar depressiv verstimmt? Finger weg von Social Media! Du denkst vielleicht, dass ein bisschen Ablenkung hilfreich sein könnte, die solltest du dir allerdings woanders suchen. Triff dich mit deinen Lieblingsmenschen, mach einen Spaziergang, gönne dir ein bisschen Me-Time. Instagram und Co. sind nicht die Lösung. Im schlimmsten Falle fühlst du dich danach schlechter als zuvor oder du empfindest das Gefühl von Einsamkeit.

Sollte es dir nicht so gut gehen und du scrollst trotzdem durch die endlosen Weiten sozialer Medien, suche dir Accounts mit denen du dich auf eine gesunde Weise verbunden fühlst. Anstatt tagtäglich schlanken, "makellosen" Fashion- und Fitness-Influencer:innen zu folgen, suche dir lieber Profile, bei denen Authentizität im Fokus steht. Sie zeigen sich ungeschminkt, unbearbeitet, mit ungestellten Situationen und echten Einblicken in ihr Leben, das eben nicht immer nur aus Glanz und Glamour besteht. Es gibt Menschen, die beispielsweise darüber sprechen wie sie ihre Essstörung beseitigt haben, einem nachhaltigen Lebensstil nachgehen oder Insights über ihre Depression teilen.

Bist du unsicher, was dir im Real Life wirklich gut tut? Eine Harvard-Studie hat erkannt, was die meisten Menschen wirklich glücklich macht. Solltest du unter dem Impostor-Syndrom leiden, haben wir auch ein paar Übungen für mehr Selbstliebe für dich! Auch die Lektüre von Ratgebern zum Thema Selbstbewusstsein kann dir helfen.

5. Konzentriere dich auf das echte Leben

Das Leben ist nicht immer einfach, aber es ist gut. Mache dir klar, was dir im Leben - außerhalb von Social Media - wichtig ist, was dir Freude bringt und wie du deinen Interessen offline nachgehen kannst. Die Online-Welt kann niemals menschliche Interaktionen ersetzen. Umarmungen, Blicke, gemeinsames Erleben, echte Unterhaltungen: All das sind Dinge, die die Psyche und das Wohlbefinden stärken. Schenke deinem Offline-Leben die Aufmerksamkeit, die es verdient hat und zeige Dankbarkeit sowie Wertschätzung. 

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