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Serienschöpfer und Emmy-Gewinner Seth McFarlane, erfüllte sich mit "The Orville" einen lange gehegten Traum. Der Schöpfer von "Family Guy" hatte nicht nur die Idee zur Serie, sondern spielt auch die Hauptrolle. Als Kapitän "Ed Mercer" besteht er mit seiner Crew ein Weltraum-Abenteuer nach dem anderen.

400 Jahre in der Zukunft bricht die U.S.S. Orville auf, um sich den Verlockungen und Gefahren in den unendlichen Weiten des Weltraums zu stellen. Dabei wird auch immer wieder das tägliche Leben der Crewmitglieder thematisiert, deren Alltag im Weltraum immer für einen Lacher gut ist.

Die bessere "Star Trek"-Fortsetzung

Fans feiern MacFarlanes Serie schon als inoffiziellen "Star Trek"-Nachfolger in der Tradition von "Raumschiff Enterprise". Von 1966–1969 hatten die Abenteuer des Captain Kirk das Science-Fiction-Genre im Fernsehen auf ein neues Level gehoben und der draufgängerische Captain und seine Crew haben bis heute absoluten Kultstatus - nicht nur bei eingefleischten Trekkies. Die neueste offizielle Fortführung der Reihe, "Star Trek – Discovery", setzt einen klaren Fokus auf Action und aufwendige Spezial-Effekte. Schrullige Charaktere mit Fehlern und Lastern sucht man hingegen vergebens, was vielen Fans übel aufstößt.

Ganz anders bei "The Orville": Hier menschelt es doch gewaltig. Die Serie kommt insbesondere bei Trekkies sehr gut an, gerade weil sie sich nicht immer ernst nimmt. Captain Mercer ist von Selbstzweifeln geplagt, wurde von seiner Frau betrogen und bekommt den Job nur, weil gerade niemand anderes verfügbar ist. Sein Steuermann, Lieutenant Gordon Malloy, hat ein Problem mit Alkohol und Autoritäten. Die Stellung als Navigator hat er von seinem alten Kumpel Mercer zugeschanzt bekommen. Sein 2. Offizier, Lieutenant Commander Bortus, ist ein schweigsamer Riese, der schon zu Beginn der Serie für ein paar Tage ausfällt, weil er ein Ei ausbrüten muss.

The-Orville-Crew
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Keine bloße "Star Trek"-Parodie

Trotzdem ist The Orville weit entfernt von einer bloßen "Star Trek"-Parodie. Die Charaktere wirken echt, sie wachsen einem schnell ans Herz und man kann gespannt mitfiebern, wie sie sich in ihren neuesten Abenteuern schlagen und das ein oder andere Mal die Welt oder das Universum retten.

Seth MacFarlanes Humor verleiht der Serie dabei ihren ganz eigenen Charme. Wer sonst wäre auf einen frisch getrennten Captain gekommen, dessen Ex-Frau, die ihn mit einem Alien betrogen hat, ihm nun als 1. Offizier vorgesetzt wird? Und wer hätte einem sprechenden Haufen Glibber eine tragende Rolle gegeben und daran geglaubt, dass ihn die Zuschauer – wider aller Erwartungen – als Charakter ernst nehmen können?

Wir sind jedenfalls schon sehr gespannt darauf, wie "The Orville" beim deutschen Publikum ankommt. In den USA war "The Orville" Staffel 1 ein voller Erfolg. Mit 14 Millionen Zuschauern ist "The Orville" Fox bester Serienstart seit dem Einstart von Empire im Jahr 2015 gelungen. Eine zweite Staffel wurde bereits von FOX in Auftrag gegeben.

Die 1.Staffel der Serie lief vom 27. Februar bis 08. Mai 2018 auf ProSieben

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