- Bildquelle: ProSieben/Willi Weber © ProSieben/Willi Weber

Axel Schulz wurde in Folge 2 als das Schaf enttarnt. An "The Masked Dancer" hatte der 53-Jährige viel Spaß. Es sei wie "Kindergarten" gewesen. Über sein Ausscheiden ist er auch nicht enttäuscht. "Theoretisch bin ich sehr, sehr glücklich, dass es vorbei ist, weil ich kann überhaupt nicht tanzen", gesteht er. Sich an die genaue Abfolge von Tanzschritten zu halten, sei ihm sehr schwergefallen. "Ich konnte das beim Boxen früher schon nicht, wo du so sagst 'Du musst dich genau daran halten'. Deswegen liebe ich ja den Boxsport so, weil das verschiebt sich ja immer alles."

Im Clip: Axel Schulz nach der Enthüllung: "Eigentlich wollte ich tanzen lernen"

Im Boxsport kann Schulz auf eine beeindruckende Profi-Karriere zurückblicken. Schon als Kind wandte er sich dem Boxen zu und arbeitete sich stetig hoch zu seiner Profikarriere im Schwergewicht. Doch auch in anderen Bereichen probierte sich der zweifache Vater aus.

Anfänge im Boxen

Mit dem Boxen begann Axel Schulz im zarten Alter von elf Jahren. Bei einer Talentsichtung wurde er 1982 von der Kinder- und Jugendsportschule des ASK Vorwärts Frankfurt (Oder) entdeckt. Fünf Jahre lang gewann er von da an den DDR-Meistertitel in seiner Altersklasse. Mit 17 Jahren qualifizierte er sich für die Junioreneuropameisterschaften in Kopenhagen und gewann im Halbschwergewicht.

Ein Jahr nach dem Gewinn der DDR-Schwergewichtsmeisterschaft im Seniorenbereich begann er seine internationale Karriere im Amateurbereich.

Profikarriere als Boxer

1990 stieg Schulz in die Profiklasse des Boxens ein. Fünf Jahre später trat er gegen den amtierenden Weltmeister George Forman an, verlor aber. Insgesamt kann der Boxer auf 33 Kämpfe und 26 Siege zurückblicken. Nach einem verlorenen Kampf gegen den Europameister Wladimir Klitschko zog sich Schulz 1999 aus dem Boxsport zurück.

Axel Schulz in Film und Fernsehen

Nach der Boxkarriere zeigte sich Schulz in mehreren Film- und TV-Produktionen wie etwa 2001 in Til Schweigers "Auf Herz und Nieren". Im selben Jahr hatte er eine Gastrolle im "Tatort". Weitere Gastauftritte folgten unter anderem in "In aller Freundschaft" und der Serie "Pastewka". Auch wurde er als Sportmoderator und Kommentator engagiert.

2006 wagte er ein Comeback mit dem Kampf gegen den Amerikaner Brian Minto. Doch leider verlor Schulz diesen Kampf. Kurz darauf erlitt er einen Schlaganfall. Glücklicherweise erholte sich der Boxer gut davon. 2013 und 2014 übernahm er die Moderation von "Das große Promiboxen".

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