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Unfruchtbar nach Impfung? 3 Gründe, warum das Quatsch ist

04.01.2022 • 11:02

Die Impfung gegen das Coronavirus sorgt in Deutschland immer noch für Diskussionen. Nicht selten sind es vor allem junge Menschen, die weiterhin gegen eine Schutzimpfung sind. Einer der Gründe? Die Impfung soll angeblich unfruchtbar machen.

Die Impfung gegen das Coronavirus sorgt in Deutschland immer noch für Diskussionen. Nicht selten sind es vor allem junge Menschen, die weiterhin gegen eine Schutzimpfung sind. Einer der Gründe? Die Impfung soll angeblich unfruchtbar machen.
Die Ständige Impfkommission jedoch empfiehlt Frauen mit Kinderwunsch und Schwangeren ab der 13. Woche sogar die Impfung. Denn besonders Schwangere haben im Falle einer Infektion ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf.

Mehrere Studien widerlegen Unfruchtbarkeit nach Corona-Impfungen

Das Gerücht, die Impfung würde einem Kinderwunsch im Weg stehen, hält sich dennoch hartnäckig.
Es gibt laut RKI mittlerweile mehrere Studien, die sich mit der Thematik auseinandersetzen. Alle kommen zu einem Konsens: "Diese Aussage ist falsch."
Bereits in der Zulassungsstudie des Herstellers Biontech seien 12 Frauen innerhalb der Nachbeobachtungszeit von zwei Monaten schwanger geworden. Das RKI nennt zudem eine Studie aus Israel. Bei den 36 Paaren, die sich in einer Behandlung für eine künstliche Befruchtung befanden und in der Zeit impfen ließen, habe es nach der Impfung keinen Unterschied gegeben.

Corona-Infektion müsste ebenfalls unfruchtbar machen

Zudem: Wenn schon die Impfung unfruchtbar machen würde, dann müsste es eine Corona-Infektion erst recht tun, betont auch die Uni Jena. Bei einer Infektion sei die potenzielle Antikörper-Bildung deutlich höher und auch unkalkulierbarer als bei einer Impfung.