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Ist der Klimawandel sexistisch? Luisa Neubauer bringt Twitter-Nutzer gegen sich auf

17.03.2022 • 13:12

Der Klimawandel ist sexistisch - so lautet eine aktuell umstrittene Theorie der Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Die daraus resultierenden Reaktionen auf Twitter gehen teilweise aber tief unter die Gürtellinie.

Ist der Klimawandel sexistisch? Luisa Neubauer bringt Twitter-Nutzer gegen sich auf

Der Klimawandel ist sexistisch – so lautet eine aktuell umstrittene Theorie der Klimaaktivistin Luisa Neubauer. In den sozialen Netzwerken trat die 25 Jahre alte Hamburgerin und Mit-Hauptorganisatorin der Protestbewegung Fridays for Future eine hitzige Debatte los. Die Grundlage? Neubauers jüngster Podcast anlässlich des internationalen Frauentags. Darin erklärt sie: Die Wurzeln der Klima-Krise lägen in Macht-Hierarchien von Männern über Frauen und von weißen Menschen über People of Colour.

Neubauer: Patriarchat ist schuld am Zustand unserer Erde

Das zeige sich unter anderem daran, dass die Infrastruktur in den Städten an die Bedürfnisse der Männer angepasst sei und der Arbeitsmarkt auf Männer festgelegt sei. "Das ist das Patriarchat, das man irgendwann internalisiert." Die anschließende Diskussion auf Twitter schien dabei komplett zu entgleiten und ging teilweise weit unter die Gürtellinie:

"Ihre Beiträge sind in Sachen Rassismus und Sexismus kaum zu toppen, Frau Neubauer. Ein weißer Mann lässt grüßen."

"Entschuldige bitte, DU hast Abitur? Kind, vielleicht magst du ja mal ausnahmsweise dein Hirn einschalten."

"Sexistische Dimension der Klimakrise? Sag mal, meinst du das ernst oder nimmst du irgendwas?"

Bisherige wissenschaftliche Erkenntnisse stützen Luisa Neubauers Aussagen teilweise

Andere wiederum nahmen Luisa und ihre Äußerungen in Schutz:

"Wow. Ich habe noch nie so eine Ansammlung von Klimaleugner-Deppen, Heulsusen und Querschlägern gesehen. Hat eigentlich irgendeiner von euch den Podcast gehört? Garantiert hat sich keiner von euch Honks so intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt, wie Luisa. Bleib stark!"

Die Wissenschaft untersucht den Zusammenhang zwischen Klimagerechtigkeit und Formen der Diskriminierung bereits seit Jahren. Das Ergebnis zahlreicher Expert:innen wie unter anderem SPD-Politikerin Delara Burkhardt: Frauen sind stärker von der Klimakrise betroffen als Männer.