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Sonnencremes im Test 

Sommer, Sonne, Sonnenschein – viele von uns können sich nichts Schöneres vorstellen und fiebern daher nicht umsonst jedes Jahr aufs Neue den warmen Monaten entgegen. Was neben Badespaß, Kaltgetränken und Grillparties leider oft ganz vergessen wird ist der Sonnenschutz.

Den sollten wir eigentlich das ganze Jahr über tragen, zumindest im Gesicht. Bei unserer täglichen Hautpflege kommt das nur leider oft viel zu kurz. Die Folgen: vorschnelle Hautalterung, Pigmentstörungen und ein erhöhtes Hautkrebsrisiko.

Aller Anfang ist schwer, das wissen wir. Daher nehmen wir dir die erste Hürde ab und verraten, welcher Sonnenschutz laut Stiftung Warentest am besten ist. Außerdem erfährst du, wie eine Sonnencreme richtig aufgetragen wird.

Das sind laut Stiftung Warentest die besten Sonnencremes 

Du weißt nicht, wo du bei den vielen Produkten anfangen sollst? Das können wir bestens verstehen! Ein guter Anhaltspunkt kann Stiftung Warentest sein. Diese testet allerdings eigens ausgewählte Produkte nach ihren eigenen Kriterien, die keine Allgemeingültigkeit besitzen.

Was bei dem Test sofort auffällt: Die Erstplatzierten des Tests sind im Niedrigpreissegment angesiedelt, was schon mal ein großer Pluspunkt für unseren Geldbeutel ist. Teure Sonnencremes sind somit nicht immer besser. Außerdem lassen sich alle Produkte unkompliziert in der Drogerie finden. Welche Sonnencreme bei Stiftung Warentest (Stand Juni 2021) besonders gut abgeschnitten hat, erfährst du jetzt.

Platz 1: Sundance Sensitiv Sonnenbalsam LSF 30 

  • Note Stiftung Warentest: 1,4
  • Preis: 3,95 Euro
  • erhältlich bei: Eigenmarke dm
  • Besonderheiten: kein Parfum, vegane Formulierung, wasserfest

Platz 2: Sun D’OR Sonnenmilch LSF 50 

  • Note Stiftung Warentest: 1,4
  • Preis: 3,65 Euro
  • erhältlich bei: Eigenmarke Müller
  • Besonderheiten: vegane Formulierung, wasserfest

Platz 3: Lavozon Sonnenmilch LSF 50 

  • Note Stiftung Warentest: 1,5
  • Preis: 3,45 Euro
  • erhältlich bei: Eigenmarke Müller
  • Besonderheiten: zieht schnell ein

Platz 4: Sun Ozon Sonnenspray Classic LSF 30 

  • Note Stiftung Warentest: 1,5
  • Preis: 3,45 Euro
  • erhältlich bei: Eigenmarke Rossmann
  • Besonderheiten: zieht schnell ein

Stiftung Warentest: Diese Sonnencremes sind durchgefallen 

Wenn es bei Stiftung Warentest um Sonnenschutz geht, steht nicht zuletzt der Lichtschutzfaktor im Fokus. Das ist auch ein Grund dafür, weshalb einige der getesteten Produkte direkt durchgefallen sind. Nicht jede Sonnencreme hält, was sie verspricht.

Natürlich zählt nicht allein der Sonnenschutz, aber insgesamt kommt es eben genau darauf an, wenn wir uns eine Sonnencreme kaufen. Was hier leider nicht ausreichend berücksichtigt wird, ist zum Beispiel das Thema Nachhaltigkeit und Tierwohl. Es lohnt sich, auch hierauf einen detaillierten Blick zu werfen und sich dahingehend beraten zu lassen.

Diese drei Sonnencremes solltest du laut Test nicht kaufen: 

  1. Vichy Capital Soleil Sonnenspray LSF 50
  2. Lavera Sensitiv Sonnenspray LSF 30
  3. Biosolis Sonnenspray LSF 30

Sonnencreme fürs Gesicht: Darauf solltest du achten 

Beim Sonnenschutz fürs Gesicht ist es durchaus sinnvoll, ein anderes Produkt zu kaufen, als für den Körper. Warum? Weil sich die Inhaltsstoffe unterscheiden und dein Gesicht andere Bedürfnisse bei der Hautpflege besitzt als der Rest.

Beispielsweise sind viele Sonnencremes zu fettig als sonnengeschützte Hautpflege für das Gesicht. Ein unschöner Fettfilm oder unreine Haut können bei Anwendung im Gesicht die Folge sein. Nein danke, das will niemand.

Wir empfehlen für dein Gesicht Produkte mit einem nachhaltigen oder sogar naturkosmetischen Ansatz, die deine Haut vor ungesunder UVA- sowie UVB-Strahlung schützen, sensible Inhaltsstoffe besitzen und Feuchtigkeit spenden.

So berechnest du den Lichtschutzfaktor 

Der Lichtschutzfaktor ist der Wert, um den sich die Zeit verlängert, die du nach dem Auftragen der Creme oder des Sprays bedenkenlos in der Sonne verbringen kannst. Das bedeutet, dass du dich bei einem LSF von 30 beispielsweise dreißig Mal länger in der Sonne aufhalten kannst, als ohne Schutz.

Um zu berechnen, welchen Lichtschutzfaktor, also LSF, du benötigst, musst du zuerst deinen Hauttyp richtig einschätzen:

•  Hauttyp 1 (Eigenschutzzeit 3 bis 10 Minuten): Hellblondes bis rotes Haar, sehr heller Teint, wird nicht braun

•  Hauttyp 2 (Eigenschutzzeit 10 bis 20 Minuten): Blondes Haar, heller Teint, wird wenig braun

•  Hauttyp 3 (Eigenschutzzeit 20 bis 30 Minuten): Dunkelblondes bis braunes Haar, helle oder dunkle Augen, wird gut braun

•  Hauttyp 4 (Eigenschutzzeit 45 bis 60 Minuten): Dunkelbraunes oder schwarzes Haar, dunkler Teint, wird immer braun

Und so berechnest du deinen Lichtschutzfaktor:

Aufenthaltsdauer (in Minuten) geteilt durch die Eigenschutzzeit = LFS

Noch ein wichtiger Hinweis: Bei Kindern ist diese Formel nicht anzuwenden, da sie generell einen viel höheren Sonnenschutz benötigen. Außerdem wirken sich Baden, Abtrocknen und Schwitzen zusätzlich auf den Schutz aus, weshalb du regelmäßig nachcremen solltest.