- Bildquelle: Erik Reis - IKOstudio © Erik Reis - IKOstudio

Ein Selbstbräuner zaubern uns im Nu einen frischen Sommerteint. Und das ganz ohne Sonnenbrand und Hautschädigung durch UV-Strahlung. Gerade für Menschen, die keine Zeit haben, für eine natürliche Bräune stundenlang in der Sonne zu brutzeln oder für Menschen, die ihre Haut vor der Sonne aus gesundheitlichen Gründen schützen wollen, sind Selbstbräuner die ideale Lösung. Bei der Bräune aus der Tube muss man allerdings so einiges beachten.

Selbstbräuner-Gadgets im Test

Vor allem das richtige Auftragen ist wichtig, um eine gleichmäßige Fake-Sommerbräune zu bekommen. Nur daran scheitert es noch bei einigen. Viele machen beim Auftragen des Selbstbräuners diese 4 Fehler. Das Ergebnis: Fiese Selbstbräuner-Fails wie fleckige Hautpartien oder ein unnatürlicher (nicht selten auch orangefarbener) Teint. Wenn du diese 4 Fehler vermeidest, dann kann deiner falschen, aber total natürlich aussehenden, Sommerbräune aber nichts mehr im Wege stehen.

Selbstbräuner-Fehler #1: Der falsche Farbton

Ja, wir wollen natürlich alle ganz schnell Resultate sehen und nur ein paar Stunden nach dem Auftragen des Selbstbräuners so aussehen, als wären wir gerade aus einem zweiwöchigen Maledivenurlaub zurückgekehrt. Viele denken, das funktioniert mit einem Selbstbräuner in der Klasse "stark" am schnellsten. Aber das stimmt nicht ganz. Wer einen hellen natürlichen Hautton hat, kann danach schnell total fake gebräunt aussehen – und das ist alles andere als schön. Sei realistisch und greife für die perfekte Sommerbräune zu einem Selbstbräuner mit einer Stärke, die zu deinem Hautton passt. 

Selbstbräuner
Wer einen hellen natürlichen Hautton hat, kann mit der falschen Selbstbräuner-Stärke schnell total fake gebräunt aussehen.  © dpa-tmn | Christin Klose

Selbstbräuner-Fehler #2: Keine Vorbereitung 

Die Vorbereitung ist das A und O für ein schönes Ergebnis. Wer seine Haut nicht davor pflegt und auf den Selbstbräuner vorbereitet, der wird sich sehr wahrscheinlich danach mit unschönen Flecken auf der Haut rumplagen müssen. Wir empfehlen vor dem Auftragen des Selbstbräuners ein Peeling, eine Enthaarung und einmal komplett Eincremen mit einer leichten Bodylotion, um die Haut mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen. 

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Selbstbräuner-Fehler #3: Zeitmangel

Mal eben schnell, schnell einen Selbstbräuner "draufklatschen"? Glaub uns, das geht nicht gut aus. Wer eine perfekte Sommerbräune aus der Tube will, muss sich dafür Zeit nehmen und darauf achten, dass alle Stellen gleichmäßig mit Selbstbräuner eingecremt und bearbeitet wurden. Wir empfehlen außerdem, einen Selbstbräuner-Handschuh zu verwenden. Dadurch lässt sich der Selbstbräuner leichter in die Haut einarbeiten und es gibt keine unschönen Ränder. Die speziellen Handschuhe gibt es mittlerweile in so gut wie jedem Drogeriemarkt zu kaufen. 

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Selbstbräuner-Fehler #4: Die Einwirkzeit wird nicht beachtet

Du merkst es sicher schon selbst: Geduld ist nötig für eine schöne falsche Sommerbräune. Viele waschen den Selbstbräuner (weil sie in Eile sind) zu schnell ab und sind dann enttäuscht vom Ergebnis. Die Einwirkzeit findest du grundsätzlich in der Anleitung auf dem Produkt. Übrigens: meistens dauert es 20 Minuten, bis du nach dem Eincreme Klamotten anziehen kannst oder dich in dein Bett werfen kannst. 

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Was sind Bräunungsgeräte?

Mittlerweile gibt es einige Gadgets zu kaufen, die das Auftragen von Selbstbräuner erleichtern sollen. Es gibt Sprayflaschen, die sich immer wieder mit Tanningspray befüllen lassen. Aber auch Sprühgeräte mit Akku oder Strom betrieben. Ob sich der Kauf dieser Bräunungsgeräte lohnt und das Auftragen damit leichter fällt? Das muss jeder für sich entscheiden. Doch fest steht: Auch mit solchen Sprühbräunegeräten sollten die 4 Selbstbräunerfehler vermeiden und sich an unsere Tipps halten.