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Wimpernlifting: Längere Wimpern ohne Schäden? 

Was ist ein Wimpernlifting und wie funktioniert es?

Das Wimpernlifting ist eine Anwendung, bei der die Wimpern mittels Gelkissen und chemischer Lotions nach oben gebogen werden, um sie länger wirken zu lassen. Vorteil: Das Wimpernlifting hält länger als das Ergebnis einer Wimpernzange.

Gut zu wissen:

  • Dauer:
    Das Ergebnis eines Wimpernliftings hält sechs bis acht Wochen.
  • Regelmäßige Anwendung:
    Je öfter du die Wimpern behandelst, desto mehr werden sie beansprucht. Zwischen Wimpernliftings sollten mindestens zwei Monate liegen. 
  • Preise:
    Die Preise variieren je nach Salon, du kannst ab 50 Euro pro Behandlung rechnen.
  • Risiko:
    Pausenlose Wimpernliftings strapazieren die Härchen, sie können brechen. Für kaputte Wimpern können auch Sets zum Selbermachen sorgen. Denn bei falschem Einsatz reizen die chemischen Substanzen das Auge und rufen Entzündungen hervor.

Wimpernlifiting step-by-step: Der Ablauf im Überblick

  1. Zuerst werden die Wimpern gereinigt und über ein Gelkissen mit wasserlöslichem kosmetischem Kleber in die Wunschposition gekämmt. Das Gelkissen kann in verschiedenen Größen gewählt werden, je nachdem wie intensiv und dramatisch der Schwung der Wimpern am Ende sein soll.
  2. Danach wird eine Lotion aufgetragen, um die natürliche Wimpernstruktur aufzuheben. Einwirkzeit ca. 15 bis 20 Minuten.
  3. Eine zweite chemische Lösung bringt die Wimpern anschließend in die gewünschte Form. Fixierzeit ca. 15  bis 20 Minuten.
  4. Die Wimpern werden gereinigt und von Rückständen befreit.
  5. Bevor das Gelpad entfernt wird, können die Wimpern noch gefärbt werden, falls das gewünscht wird. Außerdem gibt es die Möglichkeit der Laminierung. Dabei wird ein spezielles, sogenanntes Laminationsfluid aufgetragen, das zum Großteil aus Keratin besteht und die Wimpern pflegen und kräftigen soll. Das Laminieren soll zudem die Härchen glänzen lassen und für einen natürlichen Mascara-Effekt sorgen.

Ist das Lifting schädlich für die Wimpern?

Neben den offensichtlichen Vorteilen eines Wimpernliftings existieren aber auch Nachteile der Behandlung an der sensiblen Gesichtspartie:
Das Lifting kann aufgrund des Einsatzes von chemischen Stoffen zu Irritationen und Allergien führen. Zählst du also zu den Typen, die schnell zu Allergien neigen, dann sollte vorab unbedingt ein Allergietest durchgeführt werden. Natürlich stellt dies die Ausnahme dar. Wenn du das Lifting von einer professionellen und qualifizierten Fachkraft mit dem nötigen Erfahrungsschatz und Know-how umsetzen lässt, bist du auf der sicheren Seite.

Sei dir auch darüber bewusst, dass du bis zu einer Stunde mit geschlossenen, möglichst bewegungsfreien Lidern während des Wimpernliftings auf der Behandlungsliege ausharren musst. Bedenke ebenso, dass das Ergebnis je nach Art deiner Wimpern auch weniger befriedigend bzw. intensiv ausfallen kann. Denn sehr günstig ist ein Wimpernlifting sicher nicht, aber einen Versuch ist es allemal wert. Das Gute: Im Gegensatz zu anderen Liftings im Gesicht ist dieses Ergebnis nicht für die Ewigkeit gemacht, also nach sechs bis acht Wochen sehen deine Wimpern wieder wie vorher aus.

Was ist der Unterschied zwischen Wimpernlifting und Wimpernwelle?

Im Gegensatz zur Wimpernwelle werden die Härchen beim Wimpernlifting nicht über eine Art Silikonrolle geklebt, sondern über ein gewölbtes Silikonpad. Beim Lifting werden die Wimpern also vom Ansatz nach oben gezogen bzw. "geliftet", so dass sie um einiges länger wirken als zuvor. Wenn du von längeren Wimpern träumst, dann ist ein Wimpernlifting die richtige Behandlung für dich.

Wohingegen die Dauerwelle den Wimpern Extra-Schwung verleiht, der ebenfalls bis zu acht Wochen anhalten kann. Dabei geht es folglich vielmehr um das Biegen der Härchen, was je nach Größe der Silikonrolle mehr oder weniger intensiv ausfallen kann. Das Ergebnis kann etwas natürlicher aussehen als beim Wimpernlifting, weil es sich oft nicht so auffällig vom eigenen Look abhebt.