Über die Sendung

Sie kämpf(t)en in einem Krieg. Sie haben ihren Beruf aufgegeben und ihre Heimat in Deutschland verlassen. Sie sind bereit, Menschen zu töten. Mit Waffen und Worten. Warum radikalisieren sich junge Deutsche und ziehen in einen Krieg, dessen Front mehr als 3.000 Kilometer entfernt von Deutschland liegt? Für das „ProSieben Spezial: Deutsche an der ISIS-Front“, Dienstag, 26. November, 20:15 Uhr, will Reporter und Journalist Thilo Mischke diese Frage beantworten.

Er trifft in Syrien den IS-Terroristen und ehemaligen Schweißer Martin Lemke alias Nihad, wie er sich nach seiner Konvertierung nennt. Lemke war mit drei Frauen gleichzeitig verheiratet und kaufte sich während der Blütephase des IS eine jesidische Sklavin. Heute hofft er in syrischer Haft auf seine Auslieferung nach Deutschland. Thilo Mischke spricht mit jungen deutschen Frauen, die sich dem IS anschlossen und nun mit ihren Kindern im berüchtigten Al-Hol-Lager leben. Eine sagt: „Ich habe ja nichts verbrochen außer mich einer Terrororganisation anzuschließen.“ Das Al-Hol-Lager gilt als neue Keimzelle des IS.

„ProSieben Spezial: Deutsche an der ISIS-Front“ am Dienstag, 26. November 2019, 20:15 Uhr auf ProSieben

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