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Das Wichtigste in Kürze:

  • Mark Zuckerberg soll Massentlassungen bei Meta planen.
  • Die Social-Media-Plattformen Facebook und Instagram generieren weniger Werbe-Einnahmen als bisher.
  • Trotzdem möchte der Facebook-Chef am Metaverse festhalten.

Erst vor kurzem hat Elon Musk mit Massenentlassungen bei Twitter für Empörung gesorgt, nun steht bei Mark Zuckerbergs Facebook-Konzern Meta wohl auch ein großer Stellenabbau bevor. Dabei gehe es um mehrere Tausend Arbeitsplätze, so das "Wall Street Journal".

Es könnten die bisher bedeutendsten Stellenstreichungen seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2004 werden. Bereits in dieser Woche seien laut Insider-Informationen eine Vielzahl an Kündigungen möglich.

Metaverse belastet das Geschäft

Der Grund für den möglichen Stellenabbau bei Meta: das Metaverse. Die von Mark Zuckerberg vorangetriebene Entwicklung virtueller Welten verschlingen offenbar zu viel Geld. Zudem generieren die Social-Media-Plattformen Facebook und Instagram weniger Werbe-Einnahmen als bisher. Diese wären vonnöten, um die hohen Ausgaben aufzufangen.

Der Facebook-Chef hatte zuletzt bereits angekündigt, dass die Beschäftigtenzahl bei Meta vorerst nicht mehr wachsen würde. Der Konzern werde sich, so Zuckerberg, auf weniger Bereiche konzentrieren.

Zuckerberg hält am Metaverse fest

Der Aktienkurs von Meta war zuletzt um mehr als 20 Prozent gefallen. Dadurch rutschte der Konzern aus den Top 20 der wertvollsten Unternehmen der Welt – Meta Platforms, ehemals Facebook, rangiert aktuell (Stand 07. November) auf Platz 33 der größten börsennotierten Unternehmen.

Die Sparte Reality Labs, in der an der virtuellen Plattform Metaverse gearbeitet wird, verbuchte in diesem Jahr einen erheblichen operativen Verlust – allein im vergangenen Quartal sollen es knapp 3,7 Milliarden US-Dollar gewesen sein. Gleichzeitig kündigte Zuckerberg an, dass die Verluste in diesem Bereich im kommenden Jahr "erheblich wachsen" würden.

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