Für den Euro geht es weiter bergab: Am frühen Donnerstagmorgen fiel die Gemeinschaftswährung bis auf 1,0495 US-Dollar. Sie kostete damit so wenig wie letztmalig im Januar 2003, also seit mehr als zwölf Jahren. Zuletzt konnte sich der Euro etwas erholen und lag bei 1,0550 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,0578 Dollar festgelegt.

Der Euro befindet sich seit knapp einem Jahr auf Talfahrt, allerdings hat sich der Sinkflug in den vergangenen Wochen stark beschleunigt. Seit Ende Februar betragen die Verluste zum Dollar in der Spitze 9 Cent.

An den Finanzmärkten rückt zunehmend die Frage in den Mittelpunkt, wann der Euro nur noch einen Dollar kosten wird. «Setzt sich der Abwärtstrend in diesem Tempo fort, ist die Parität Anfang kommender Woche erreicht», kommentierte Expertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank.