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Die Commerzbank zahlt für die Beilegung diverser Rechtsstreitigkeiten mit US-Behörden 1,45 Milliarden Dollar. Das teilte das Justizministerium in Washington am Donnerstag mit. Damit sind Auseinandersetzungen in verschiedenen Angelegenheiten beendet. Die Commerzbank korrigierte deswegen ihren Jahresabschluss 2014 kräftig nach unten.

Bei den Verfahren handelt es sich vor allem um Verstöße gegen US-Handelssanktionen bei Geschäften mit Staaten wie Iran und Sudan. Zudem werfen die US-Behörden dem Institut zu laxe Vorkehrungen gegen Geldwäsche und Verwicklungen in den Bilanzskandal des japanischen Unternehmens Olympus im Jahr 2011 vor.

Einmalbelastung in Höhe von 338 Millionen Euro fällig

Weil die Zahlungen der Commerzbank über 1,45 Milliarden Dollar (rund 1,2 Milliarden Euro) nicht vollständig von Rückstellungen abgedeckt sind, wird für das 4. Quartal eine zusätzliche Einmalbelastung in Höhe von 338 Millionen Euro fällig. Dies teilte das Unternehmen in Frankfurt mit. Das Konzernergebnis 2014 verringert sich damit von ursprünglich 602 Millionen auf nur noch 264 Millionen Euro. Die Aktie reagierte kaum auf die Neuigkeiten.