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Das Wichtigste in Kürze:

  • Bundestrainer Flick hat seine vorläufige Kader-Liste abgegeben.
  • Unter den 44 Namen sind einige Überraschungen.
  • WM-Held Götze darf auf sein DFB-Comeback hoffen. 

Welchen Nationalspielern vertraut Bundestrainer Hansi Flick bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar? Die Winter-WM startet am 20. November, die Entscheidung naht also. Nun hat der Deutsche Fußball-Bund eine vorläufige Liste mit 44 Spielern beim Weltverband FIFA abgegeben, die der "Bild" vorliegt. Darunter finden sich neben erwartbaren Spielern auch einige überraschende Namen.

Überraschende Namen auf Flicks WM-Liste

Dem Bericht nach hat Flick erwartungsgemäß Führungsspieler wie Joshua Kimmich, Manuel Neuer, Thomas Müller (alle FC Bayern München) oder Antonio Rüdiger (Real Madrid) auf der Liste stehen. Spannender sind dagegen die Spieler, mit denen man nicht unbedingt rechnen konnte. Zum einen ist da Mario Götze von Eintracht Frankfurt. Der WM-Held von 2014, als er im Finale gegen Argentinien das entscheidende 1:0 schoss, darf auf ein DFB-Comeback hoffen. Der 30-Jährige machte sein letztes Spiel im Trikot der Nationalmannschaft im November 2017.

Nicht unbedingt auf der Rechnung standen auch Stürmer Niclas Füllkrug (Werder Bremen) und die beiden Mönchengladbacher Luca Netz und Christoph Kramer. Kramer ist eigentlich fest als WM-Experte für das ZDF eingeplant. Weitere überraschende Name sind auch der Bruder von Weltmeister Sami Khedira, Rani Khedira (Union Berlin), sowie das Dortmunder Supertalent Youssoufa Moukoko.

Götze, Khedira und Kramer dürfen hoffen

Laut "Bild" stehen auf der vorläufigen Kaderliste auch fünf Torhüter. Neben Neuer sind das Marc-André ter Stegen (FC Barcelona), Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt), Oliver Baumann (TSG Hoffenheim) und Bernd Leno (FC Fulham). Flick soll überlegen, vier Torhüter mit nach Katar zu nehmen. Bislang waren drei üblich, allerdings durften bei vergangenen Turnieren maximal 23 Spieler nominiert werden.

Seinen endgültigen WM-Kader muss Flick am 10. November bekannt geben. Bis dahin muss er aus den 44 vorläufigen Kandidaten maximal 26 Spieler auswählen. Die WM in Katar findet erstmals in der Fußball-Geschichte im Winter statt. Sie dauert vom 20. November bis zum 18. Dezember. Deutschland trifft in der Vorrundengruppe E auf Japan, Spanien und Costa Rica. 

Verwendete Quellen:

  • "Bild"
  • Nachrichtenagentur dpa