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Kurz vor Wladimir Putins Angriff auf die Ukraine gab es innerhalb der russischen Armee offenbar Gespräche über einen Nuklearschlag gegen Deutschland. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf Sicherheitskreise. Demnach hätten westliche Nachrichtendienste Ende 2021 Funksprüche der russischen Marine von einem Manöver auf der Ostsee abgefangen.

Drei Ziele in Deutschland genannt

Offenbar sprach man damals von verschiedenen Nuklearschlag-Szenarien gegen Deutschland und nannte drei Ziele: Berlin, die US-Air Base in Ramstein und der Fliegerhorst Büchel. Dort lagert die US-amerikanische Armee Atombomben.

Sicherheitsexperten sind sich in der Bewertung der Funksprüche uneinig. Laut Bericht sei es einerseits üblich, dass in einer militärischen Übung der Einsatz von Atomwaffen diskutiert und trainiert werde, auch bei Manövern der Nato. Anderen Experten zufolge sei es möglich, dass man die Ziele bewusst genannt habe, um den Westen einzuschüchtern und Angst zu schüren. In dem Wissen, abgehört zu werden.

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