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Das Wichtigste in Kürze:

  • Markus Söder hat verstärkte Waffenlieferung an die Ukraine gefordert.
  • Dadurch soll die Verhandlungsposition des angegriffenen Landes gegenüber Russland gestärkt werden.
  • Zudem könne er bei Annalena Baerbock kein "diplomatisches Konzept" erkennen, so der CSU-Chef.

Mehr Waffen an die Ukraine im Krieg gegen Putin und Russland. Dafür hat sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ausgesprochen. Zeitgleich solle nach einer politischen Lösung gesucht werden, so der Politiker laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die diplomatischen Bemühungen dürften nicht ins Hintertreffen geraten.

"Es braucht verstärkte Waffenlieferungen, aber immer im Nato-Verbund. Die Ukraine muss in die Lage versetzt werden, aus einer Position der Stärke heraus mit Russland zu verhandeln", sagte Söder der Mediengruppe Bayern. Aber nur die Ukraine selbst, so Söder, könne im Endeffekt über den Zeitpunkt von Verhandlungen eine Entscheidung treffen.

Er forderte mehr Engagement vom Westen, insbesondere von der Bundesregierung. Im Hinblick auf Annalena Baerbock (Grüne) sagte der Vorsitzende der CSU: "Der Westen muss gemeinsam darüber nachdenken, wie eine politische Lösung aussehen könnte. Im Moment kann ich bei der Außenministerin allerdings noch kein diplomatisches Konzept erkennen."

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur dpa