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Der langjährige Präsident Simbabwes, Robert Mugabe, ist tot. Er starb im Alter von 95 Jahren in einem Krankenhaus in Singapur. Sein Nachfolger, Präsident Emmerson Mnangagwa, bestätigte am Freitag entsprechende Berichte im Kurznachrichtendienst Twitter. Mugabe sei ein Befreiungsheld gewesen, der sein Leben der Emanzipation seines Volkes gewidmet habe, schrieb er.

Als Guerillachef hatte Mugabe gegen die Herrschaft der weißen Minderheit in dem südafrikanischen Land gekämpft und danach Simbabwe seit der Unabhängigkeit 1980 regiert - zuletzt mit harter Hand. Im Jahr 2017 war er nach insgesamt rund 37 Jahren an der Macht gestürzt worden.

Vom Befreiungshelden zum Diktator

Zuvor hatte es Proteste gegen die wirtschaftliche Misere im Lande gegeben, für die Mugabe westliche Sanktionen verantwortlich machte. Sein Nachfolger Mnangagwa hatte noch am Vortag auf einem Wirtschaftsforum in Kapstadt erklärt, er habe heute mit einer völlig zusammengebrochenen Wirtschaft zu kämpfen, die es wieder aufzubauen gelte.

Die vergangenen Wochen hatte Mugabe zur medizinischen Behandlung in einem Krankenhaus in Singapur verbracht, nachdem sich sein Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert hatte. Es gab keine offiziellen Angaben, woran Mugabe erkrankt war.