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Das Wichtigste in Kürze:

  • Laut aktuellen Umfragen liegen die Demokraten und Republikaner bei den Midterms sehr nahe beieinander.
  • Donald Trump soll wohl 22 Republikaner im Wahlkampf unterstützen.
  • Trump selbst hatte bereits angekündigt, dass er sich nach den Midterms konkreter zu seinen politischen Karriereplänen äußern werde.

Die Midterms in den USA stehen an, die Bevölkerung der Vereinigten Staaten von Amerika fiebert dem Großereignis entgegen. Laut aktuellen Umfragen liegen die Kandidat:innen der Demokraten und Republikaner sehr nahe beieinander. Auch Ex-Präsident Donald Trump ist in die Wahlkämpfe zu den Midterms involviert.

Das Rennen um die Sitze im Senat und im Repräsentantenhaus dürfte laut aktuellen Hochrechnungen eng werden. Und Donald Trump steckt – mal wieder – irgendwie mit drin. Der ehemalige Präsident der USA hat laut einer Analyse des Nachrichtenportals "Newsweek" 22 Kandidat:innen der Republikaner unterstützt.

Trumps Einfluss in der US-Politik

All diese von Trump unterstützten Kandidat:innen liegen fast gleichauf mit ihren jeweiligen Gegner:innen der demokratischen Partei, so die aktuellen Umfragen kurz vor den Midterms. Und: Mehr als 60 Prozent der von Donald Trump unterstützten Personen steuern auf einen klaren Sieg im Rennen um die Senatssitze zu. Nur zwei der 22 Kandidat:innen aus dem "Team Trump" liegen in den Umfragen derzeit knapp hinten.

Wie die Anwärter:innen abschneiden, dürfte auch als Indiz gewertet werden, welchen Einfluss Trump in der US-Politik noch hat. Er selbst steht bei den Midterms in den USA nicht auf dem Wahlzettel. Trump hat aber angekündigt, weiterhin Wahlkampf für "sein Team" zu machen. Zuletzt hatte er immer wieder damit geprahlt, dass seine Unterstützung der Weg zum Sieg sei.

Sollten viele der Republikaner bei den Zwischenwahlen in den USA gewinnen, wird Donald Trump sich diese Erfolge wohl auf die eigene Fahne schreiben und damit Werbung für die eigene Person machen. Nach den Midterms könnte sich sein Einfluss in der Republikanischen Partei auf jeden Fall erhöhen. Trump selbst hatte bereits angekündigt, dass er sich nach den Midterms konkreter zu seinen politischen Karriereplänen äußern werde.

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