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Das dürfte das Bild sein, das von diesem G7-Gipfel im bayerischen Elmau in Erinnerung bleibt: Die Staats- und Regierungschefs führender demokratischer Wirtschaftsmächte haben sich am Sonntagabend an der legendären Holzbank versammelt, an der schon 2015 vor Schloss Elmau ein ikonisches Bild der früheren Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama entstand.

Vor sieben Jahren saß Obama mitten auf der Bank und breitete seine Arme sehr lässig auf der Lehne aus, während vor ihm Merkel ebenfalls mit ausgebreiteten Armen stand.

Dieses Mal stellten sich die sieben Staats- und Regierungschefs sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratschef Charles Michel in einer Reihe hinter die Bank, mit dem Alpenpanorama im Hintergrund. Kanadas Premierminister Justin Trudeau legte dem britischen Premier Boris Johnson und dem japanischen Ministerpräsidenten Fumio Kishida fast freundschaftlich die Arme über die Schulter.

Johnson wiederum legte seinen Arm kumpelhaft um Bundeskanzler Olaf Scholz, der Gastgeber des dreitägigen Gipfels ist. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verzichtete auf sein Sakko.

Das Foto entstand nach einem Abendessen, bei dem es um die Sicherheitspolitik gehen sollte - vor allem um den Ukraine-Krieg. Die neun Gipfelteilnehmer schafften es noch gerade rechtzeitig vor Sonnenuntergang zu der Bank, als noch die letzten Sonnenstrahlen auf das Wettersteingebirge fielen.