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Schon vor dem Start der Adventszeit sind rund 3.500 Briefe im Weihnachtspostamt Himmelsthür eingetroffen. Die Wünsche von Kindern aus aller Welt an den Weihnachtsmann werden seit Donnerstag beantwortet. Es gingen Briefe von Mädchen und Jungen von allen Kontinenten ein, aus Ländern wie Australien, Andorra und Brasilien, sagte Jens Osterwald. Der Postbeamte koordiniert im Briefzentrum Pattensen in Niedersachsen das Team, das sich um die Wunschbriefe kümmert. Jedes Schreiben soll beantwortet werden, teilte die Post mit.

 

Deutsche Kinder sehr anspruchsvoll

Auf dem Wunschzettel ganz oben stehen das neueste Smartphone, ein eigenes Pony oder endlich mal Schnee zu Weihnachten. «Die Kinder aus Deutschland äußern oft anspruchsvolle materielle Wünsche», beobachtet Christa Dünker, die seit den 70er Jahren in Himmelsthür dem Weihnachtsmann hilft. Aus Konfliktgebieten kämen dagegen oft Friedenswünsche, etwa in den vergangenen Jahren aus der Ukraine. Alleine in Himmelsthür werden 50.000 Briefe an den Weihnachtsmann beantwortet.

Insgesamt gibt es sieben Weihnachtspostfilialen in Deutschland. Neben Himmelsthür ist der Weihnachtsmann auch in Himmelpfort in Brandenburg zu erreichen. Das Christkind antwortet aus Engelskirchen (Nordrhein-Westfalen), Himmelpforten (Niedersachsen) und Himmelstadt (Bayern). Der Nikolaus wiederum ist in Nikolausdorf (Niedersachsen) und in St. Nikolaus (Saarland) erreichbar.