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In London hat ein Mann am Sonntag nach Polizeiangaben zwei Menschen niedergestochen. Er wurde von Polizisten gegen 15.00 Uhr (MEZ) erschossen. Scotland Yard geht von einem Terrorhintergrund aus. Der Vorfall ereignete sich in einer belebten Einkaufsstraße im Süden der britischen Hauptstadt. Weitere Details zum Täter und seinem Motiv wurden zunächst nicht bekannt.

Augenzeugen berichteten der BBC, der Täter habe einen Gegenstand an seinen Oberkörper getragen, der wie ein Sprengstoffgürtel ausgesehen habe. Entsprechende Bilder kursierten auch in sozialen Medien.

Premierminister Boris Johnson dankte der Polizei und den Rettungskräften per Kurznachrichtendienst Twitter. "Meine Gedanken sind bei den Verletzten und allen Betroffenen", teilte er mit.

Gebiet weiträumig meiden

Londons Bürgermeister Sadiq Khan twitterte: "Terroristen versuchen uns zu spalten und unseren Lebensstil zu zerstören - hier in London werden wir sie damit niemals Erfolg haben lassen."

Bilder vom Tatort in sozialen Medien zeigten Fahrzeuge der Polizei und der Ambulanz. Hubschrauber kreisten über dem Tatort. Scotland Yard rief dazu auf, das Gebiet zu meiden.

Zuletzt hatte in London Ende November ein Terrorist nahe der London Bridge zwei Menschen mit Messerstichen getötet. Im Juni 2017 starben in der britischen Hauptstadt acht Menschen, nachdem Terroristen mit einem Transporter erst drei Menschen auf der London Bridge umgefahren und anschließend fünf weitere am Borough Market erstochen hatten. Polizisten erschossen die drei Täter. Im März desselben Jahres fuhr ein Angreifer mit einem Auto auf der Westminster Bridge in mehrere Fußgänger. Dabei kamen vier Passanten ums Leben. Der Mann erstach zudem einen Polizisten, ehe er von der Polizei erschossen wurde.