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Nach einem schweren Unfall auf der Autobahn 14 bei Halle mit drei Toten und 18 Verletzten bleibt der genaue Hergang weiter unklar. Viele Beteiligte standen laut einer Polizeisprecherin unter Schock. Es sei daher schwierig, genauere Aussagen über den Unfallhergang zu erhalten. Nach ersten Erkenntnissen war ein Auffahrunfall zwischen den Anschlussstellen Halle-Trotha und Halle-Tornau Ausgangspunkt für die Karambolage am späten Nachmittag. Insgesamt seien zwei Autos und zwei Kleintransporter beteiligt gewesen, hieß es.

 

In den Unfall verwickelt war auch die B-Junioren-Fußballmannschaft des SV Fortuna Magdeburg. Das teilte der Verein am Abend auf Facebook mit. Die Mannschaft habe sich auf dem Weg zu einem Spiel in Merseburg (Saalekreis) befunden. Alle beteiligten Vereinsmitglieder seien ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Über die Schwere der Verletzungen wurde zunächst nichts bekannt. 

Schwerer Auffahrunfall mehrerer Fahrzeuge

An der Unfallstelle waren Menschen in Fahrzeugen eingeklemmt, Trümmerteile auf der Fahrbahn verteilt. Von einem Auto, das in die Böschung neben der Fahrbahn geriet, waren nur noch Reste zu erkennen. Die Front eines Kleintransporters war vollständig zerstört. Ein weiterer war in eine Leitplanke gekracht. 

Die drei tödlich Verunglückten waren laut Sprecherin alle in einem Pkw unterwegs. Zu deren Identität machte die Polizei zunächst keine Angaben. Vorher sollten die Angehörigen verständigt und betreut werden. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Lebensgefahr bestand nach ersten Erkenntnissen bei keinem von ihnen. 

Die Autobahn Richtung Dresden war wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten über Stunden voll gesperrt. Inzwischen rolle der Verkehr aber wieder, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am frühen Freitagmorgen. Nach Polizeiangaben kam es außerdem auf der Anfahrt zum Unfallort zu einem Unfall mit drei Leichtverletzten. Am Riebeckplatz in Halle sei ein Feuerwehrfahrzeug mit einem Pkw zusammengestoßen und umgekippt.