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Das Wetter in Deutschland bleibt ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sprach am frühen Donnerstagmorgen zunächst Unwetterwarnungen für die Schwarzwaldregion in Baden-Württemberg aus. Lastwagen durften in der Nacht im Hochschwarzwald nur noch mit Schneeketten fahren, wie ein Polizeisprecher erklärte.

Verkehrsunfälle hielten sich trotz des Schneetreibens im Hochschwarzwald in Grenzen. Auch in vielen anderen Regionen Deutschlands rückten Polizei und Rettungsdienste nur selten aus. Unter anderem musste die Feuerwehr in Oberpfalz in Bayern einen 20-Jährigen aus seinem Auto freischneiden, der mit Sommerreifen auf vereister Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto verloren hatte.

Vergleichsweise mild

In der Hauptstadt und in weiten Teilen Brandenburgs blieb es meist vergleichsweise mild. Keinerlei Wetterwarnungen gab es am frühen Donnerstagmorgen auch für den sonst häufig vom sprichwörtlichen «Schietwetter» heimgesuchten Norden um die Metropolregionen Hamburg und Bremen - zumindest bis zur Küste.

Ungemach durch Nässe, Kälte und Wind droht aus Sicht des Wetterdienstes trotzdem in weiten Teilen Deutschlands weiter. Ungemütlich sollte es nach Auskunft der Meteorologen zunächst nahezu flächendeckend vom Süden bis an die Grenzen Niedersachsens und Brandenburgs werden.

Schnee am Wochenende

Auflockern kann es sich im Tagesverlauf in Teilen Süddeutschlands und im Nordwesten. Oberhalb von 400 Metern fällt Schnee, darunter bleibt es meist regnerisch. An der Küste und in den Bergen werden teils starke Böen und stürmisches Wetter erwartet. An der Nordsee soll es vereinzelt Gewitter geben.

Am Freitag rechnen die Meteorologen erneut mit Schneefällen in Süddeutschland, besonders in der Alpenregion. Erst zum Wochenende hin soll der Winter auch außerhalb des Südens wieder Einzug halten. Ob sich der Schnee bis zum Weihnachtsfest hält, ist noch unklar.