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Wird nachhaltig produziert, kann auch nachhaltig konsumiert werden. Bei Klamotten empfiehlt es sich, auf Öko-Siegel zu achten, bei Elektrogeräten geben die neuen Energie-Labels darüber Auskunft, wie sparsam Fernseher, Waschmaschinen und andere Elektrogeräte sind, und bei Lebensmitteln heißt es "regional und saisonal".

Wiederverwenden lautet die Devise

Noch nachhaltiger ist es, wenn man Second-Hand-Ware kauft, aus Altem mittels Upcycling Neues macht oder auf Online-Tauschbörsen nach einem passenden Deal guckt. Leihen geht auch – gut.

Und wie wär's mit (partieller) Selbstversorgung? Gemüse auf dem Balkon oder im Garten anbauen oder ein Beet mieten und Hühner im Hinterhof halten, falls es genehmigt wird?

Nachhaltig wohnen, nachhaltig die Freizeit genießen, nachhaltig reisen – dazu gibt's reichlich Tipps im Internet, zum Beispiel auf utopia.de, einem Portal rund um Nachhaltigkeitsthemen.

Diese Apps helfen nachhaltig

Mit digitaler Unterstützung können auch Apps dienen. So kommt Nachhaltigkeit aufs Smartphone – und per Klick in den Alltag.

"To Good To Go" hilft, Lebensmittelverschwendung zu unterbinden. Man wählt ein Restaurant, eine Bäckerei oder einen Supermarkt in der Nähe aus und kauft Essen, das andernfalls entsorgt werden würde, direkt über die App. Eine leckere Mahlzeit ist schon ab 3 Euro zu haben.

"Wertewandel" möchte dem "Konsum-Wahnsinn" entgegentreten und belohnt daher ausschließlich den Kauf nachhaltiger Produkte, ob Fashion, Kosmetik oder Ökostrom. Erhaltene Bonuspunkte kann man für Nachhaltiges einlösen oder für soziale Projekte spenden.

Im "Ökobeichtstuhl" der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften haben Nutzer:innen die Möglichkeit, kleine Umweltsünden zu beichten und ihre "Schuld" mit guten Taten zu tilgen. Wie sich verschiedene Verhaltensweisen auf die Umwelt auswirken, wird wissenschaftlich berechnet. 15 Minuten unter der Dusche gestanden? In dem Fall trinkt man zur Kompensation einen Liter Soja- statt einen Liter Kuhmilch.