Die Erfindungen im Duell

Die Erfindungen treten jeweils im Duell gegeneinander an. Das Publikum entscheidet dann in jeder Runde, welches Produkt als Sieger aus dem Duell hervorgeht. In dieser Staffel gibt es zusätzlich Produkte, die von jungen Nachwuchs-Erfindern ausgetüftelt wurden. Sie treten jeweils untereinander an, nicht aber gegen die Produkte der Erwachsenen. 

Duell: Ovulationstest "Breathe Ilo" gegen Pupsfilter "Oxxxo Bodykat"

"Breathe Ilo"

Der "Breathe Ilo" ist der erste Ovulationstest, der per Atemluft-Analyse funktioniert: Jede Frau, die ihre Fruchtbarkeit tracken möchte, atmet eine Minute lang in den "Breathe Ilo" und erhält dann sofort das Ergebnis. Die Kosten belaufen sich derzeit bei rund 280 Euro. Wem das als Anfangsinvestition zu teuer ist, kann den "Breathe Ilo" auch erst einmal für rund 30 Euro im Monat mieten. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit braucht Frau dann keine Stäbchen oder ähnliches mehr zu kaufen und spart allein damit Geld und Müll ein.  Im Duell mit dem Pupsfilter "Oxxxo Bodykat" konnte sich der "Breathe Ilo" dann auch durchsetzen, am Ende hat jedoch der "Einhandteller" das Publikum am meisten überzeugt.

Pupsfilter "Oxxxo Bodykat"

Leopold will mit seiner Erfindung den Flatulenzen zu Leibe rücken: Der "Oxxxo Bodykat" ist eine Art "Pupsfilter", der im After dafür sorgt, dass keine peinlichen Geräusche oder Gerüche mehr entweichen. Wie das funktioniert? Dieser Katalysator für den Körper sorgt für einen Druckausgleich und so für das gleichmäßige Entweichen der überschüssigen Luft. Im Duell mit dem "Breathe Ilo" hatte der "Pupsfilter" jedoch leider das Nachsehen.

Duell: "Flexi-Schubkarrenantrieb gegen "Hubheck"

"Flexi-Schubkarrenantrieb"

Maschinenbau-Ingenieur Martin hatte es satt: Nach dem Holzhacken muss er das Brennholz für seinen Ofen immer bergauf einen Hang hochschieben. Wegen eines Rückenleidens fiel ihm das zusehends schwerer. Eine Lösung musste her! Deshalb hat er lange getüftelt und einen E-Antrieb für Schubkarren erfunden, der sich flexibel an jede handelsübliche Schubkarre anbringen lässt. Er funktioniert über einen Akku, der bequem daheim geladen werden kann. Leider kam der "Flexi-Schubkarrenantrieb" im Duell nicht am "Hubheck" vorbei.

"Hubheck"

Beim "Hubheck" von Annette und Hubert handelt es sich um eine absenkbare Gartenkarre. Hubert hatte es satt, sich beim Zusammenrechen des Herbstlaubes im Garten immer so weit bücken zu müssen. Eine Lösung musste her und die hat das Ehepaar mit dem "Hubheck" geschaffen: Es lässt sich auf den Boden absenken, wodurch ein einfaches Reinfegen des Laubes (oder auch Rasenabfalls) möglich ist. Danach lässt sich der Fangbeutel bequem abnehmen und zum Entsorgen bringen. Er ermöglicht somit rückenschonende Gartenarbeit und ist im Handel für derzeit etwa 370 Euro erhältlich (alles handgefertigt!). Im Duell mit dem "Flexi-Schubkarrenantrieb" konnte sich der "Hubheck" noch durchsetzen, am Ende musste er sich jedoch dem "Einhandteller" geschlagen geben.

Duell: "Pull Up Suitcase" gegen "Traveldreams deluxe"

Koffer-Regal "Pull Up Suitcase"

Günter und Matthias reisen gern, mögen es aber auch im Reisekoffer ordentlich und übersichtlich. Mit herkömmlichen Koffern waren sie daher nicht mehr zufrieden und tüftelten daher an einem Koffer-Regal, dessen Fächer sich mit einem Griff nach oben herausziehen lassen. Herausgekommen ist dabei ihr "Pull Up Suitcase". Mit ihm hat Chaos im Koffer keine Chance mehr! Alle Utensilien, Klamotten und sogar Business-Hemden haben ihren Platz. Jurorin Lena Gercke, die ebenfalls viel auf Reisen ist, war gleich hellauf begeistert. Lediglich der Preis von derzeit rund 890 Euro schreckt sie ab. Im Duell mit dem Mehrzweckschlafkissen für die Reise konnte sich das herausnehmbare Koffer-Regal durchsetzen.

"Traveldreams deluxe"

Reisefan Basilyos hat sich schon lange über unbequeme Reisekissen geärgert. Keines konnte ihn zufriedenstellen. Deshalb hat er ein Allround-Reisekissen erfunden: Den "Sleephelmet Traveldreams deluxe". Dieses Mehrzweckschlafkissen, das tatsächlich optisch an einen weichen Helm erinnert, verbindet Reisekissen, Schlafmaske und Kinnstütze in einem. Die Juroren Hans-Jürgen Moog und Lena Gercke mussten zwar erst schmunzeln, gaben aber nach dem ersten Test zu, dass es sehr bequem ist. Am "Pull Up Suitcase" kam der "Traveldreams deluxe" im Duell nicht vorbei.

Duell: "Excentra" gegen "Einhandteller

Schiefer Teller "Excentra"

Erfinder Claus ist seit jeher ein großer Suppen-Fan. Was ihn jedoch immer ärgert: Der letzte Rest lässt sich schlecht auslöffeln. Daher hat er viele Jahre an einem tiefen Suppenteller getüftelt, der sich aber gleichzeitig problemlos stapeln lässt. Mitarbeiter Ramon hatte dann die Lösung. Für "Excentra" gewannen die beiden 2016 sogar den Red Dot Award. Leider zog der schiefe Teller im Duell mit dem "Einhandteller" dann den Kürzeren.

"Einhandteller"

Marie wollte nicht akzeptieren, dass es für Menschen mit Handicap keinen Teller gibt, der sich auch mit nur einer funktionierenden Hand bedienen lässt. Sie hat lange getüftelt und herausgekommen ist der "Einhandteller". Er erinnert optisch an einen Teller mit Stollen, wie sie unter Fußballschuhen zu finden sind. Diese Stollen halten das Essen auf dem Teller auf ihrem Platz, so dass sie auch mit einer Hand geschnitten oder aufgenommen werden können. Er kostet rund 50 Euro, ist dafür aber komplett aus Melamin und Made in Germany. Nicht nur im Duell mit dem schiefen Teller "Excentra" konnte sich der "Einhandteller" durchsetzen, auch in der finalen Abstimmung siegte der Teller für Menschen mit Handicap.

Das Kinder-/Jugendduell: "Brötchenrutsche" gegen "Intelligente Arbeitslampe"

"Brötchenrutsche"

Linus Bauer holt sich auf seinem Schulweg gerne ein Brötchen beim Bäcker, dass er direkt verzehren möchte. Er bräuchte daher gar keine Tüte, doch dem Bäcker ist es untersagt, das Brötchen mit der Hand über den Tresen zu reichen oder in einem mitgebrachten Beutel zu verpacken. Deshalb hat Linus gemeinsam mit seinen Brüdern und dem Vater die "Brötchenrutsche" erfunden. Mit ihr kann der Bäcker das Brötchen dem Kunden zukommen lassen, damit dieser es sich mit der Hand herausnimmt oder in einen Beutel verpackt. So wird Müll vermieden – Nachhaltigkeit ist dem Schüler sehr wichtig. Im Duell mit der "Intelligenten Arbeitslampe" konnte sich die "Brötchenrutsche" durchsetzen.

"Intelligente Arbeitslampe"

Der Schüler Benedikt hat einen Lampenroboter erfunden, der dem Nutzer automatisch folgt und so für immer ausreichende Beleuchtung sorgt. Das funktioniert über einen Sender am Arm, der per Infrarot mit dem Lampenroboter verbunden ist. Leider konnte sich die "Intelligente Arbeitslampe" im Duell mit der "Brötchenrutsche" nicht durchsetzen.