- Bildquelle: Universal © Universal

Ihr Gesicht strahlte schon mehrfach von einer haushohen Werbung am New Yorker Times Square, das Forbes-Magazin nennt sie als eine der „30 Under 30 Europe“, ihre Musik sammelt auf der ganzen Welt Millionen Streams und sie selbst war schon bei allen relevanten Talkshows zu Gast. Die junge Hamburgerin Zoe Wees begeisterte das Publikum von Jimmy Kimmel dabei ebenso wie das von James Corden – und das inmitten einer weltweiten Pandemie, wo sie dann eben nicht in ein Studio reisen konnte, sondern in ihrer Heimat in die Kamera sang und ein Millionenpublikum fand. Dass sie damit trotzdem die Herzen öffnete, liegt einerseits an ihrem ruhigen Charisma, hauptsächlich aber natürlich an ihrer übergroßen, rauen, vor Kraft strotzenden Stimme. Aber eine tolle Stimme ist eben noch nicht alles: Zoe hat bei all dem auch noch perfekt geschriebene Popsongs wie „Control“, „Girls Like Us“ und eben „Hold Me Like You Used To“. Allesamt empowernde Balladen, die die eigene Unsicherheit und Verletzlichkeit ausloten und daraus eine Kraft schöpfen, die einem gerade in schwachen Momenten Halt gibt. In „Hold Me Like You Used To“, das es in einer poppigen und einer auf Stimme und Piano runtergedimmten Version gibt, gedenkt sie ihrer verstorbenen Urgroßmutter, zu der Zoe eine innige Beziehung hatte: „Sie war eine so starke Frau und lustige Person, ich kann immer noch ihre großartige Energie spüren.“

Zoe Wees machte schon als Kind gerne Musik und begann früh, ihre Karriere selbst anzuschieben. Sie veröffentlichte via TikTok und Instagram Coverversionen, vergrößerte damit ihr eigenes Publikum beträchtlich und suchte sich nach und nach ein Team aus professionellen und vertrauenswürdigen Produzenten und Songwriterinnen. Im Interview mit dem Musikmagazin DIFFUS sagte sie im vergangenen Jahr: „Mir war schon sehr früh klar, dass ich für den Rest meines Lebens Musik machen möchte.“ Der erstaunliche Ruhm, den sie in den letzten anderthalb Jahren erlangte, habe sich dabei lange „unwirklich angefühlt.“ Sie erzählt: „Ich hatte da erst nicht so wirklich einen Bezug zu: Ich habe gesehen, wie die Zahlen bei Spotify, TikTok, Instagram hochgingen durch ‚Control‘ und ‚Girls Like Us‘, aber durch Corona habe ich von diesem Publikum im richtigen Leben noch nicht so viel gesehen.“ Nun freut sie sich langsam drauf, dass der direkte Kontakt zum Publikum hoffentlich bald möglich ist und wird wohl in diesem Jahr ihr Debütalbum an den Start bringen.

Das offizielle Video