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Alvaro Solers Musik wird mittlerweile in vielen Ländern gefeiert. Seine Songs „El Mismo Sol“ und „La Cintura“ punkteten in vielen Ländern Europas, fanden in Lateinamerika riesigen Anklang und brachten ihn gar in die Königinnenklasse der amerikanischen Latino Community, wo er zwei große Shows mit Jennifer Lopez spielen konnte. Eine erstaunliche und erstaunlich weitgreifende Karriere, die ungefähr 2015 seinen Anfang nahm, als Alvaro Soler frisch von der Uni kam, erst einmal auf die Musik setzten wollte und gleich einen Volltreffer landete. Wobei schnödes Glück dabei nur einen kleinen Teil der Rechnung ausmacht: Denn Alvaro Soler hat nicht nur wirklich tolle Songs, er arbeitet auch hart, tourt viel und kann sich auf sein natürliches Charisma verlassen, das auf der Bühne ebenso funktioniert wie vor der Kamera. Außerdem hat Alvaro Soler nicht nur ein großes Herz für seine Fans in der ganzen Welt, sondern auch einen sehr frischen kosmopolitischen Blick auf das Leben. Was nicht wirklich wundert, wenn man weiß, dass er sieben Jahre in Japan lebte und sechs Sprachen spricht. Die Erfolge des heute 30jährigen lesen sich trotzdem geradezu spektakulär: Er hat mehr als 80 Gold- und Platinauszeichnungen weltweit gesammelt, zwei Millionen verkaufte Alben, insgesamt über 2,5 Milliarden Audiostreams und 1,5 Milliarden Streams für seine Videos. Dazu kommen die Show-Auftritte mit J-Lo in Las Vegas und Miami, und seine Tätigkeiten als „X Factor“-Juror in Italien, Gast in der TV-Show „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“ sowie Coach bei „The Voice Kids“ 2021, wo er gerade zu sehen ist.

Bei dem Pensum war es klar, dass Alvaro Soler sich kurz vor Ausbruch der Pandemie eh eine Pause gönnen wollte, nachdem er von einer intensiven Tour zurückkehrte. Soler erzählt: „Ich war schon ein bisschen müde. Es war die schönste Reise meines Lebens und ich bin sehr dankbar, aber es war auch bittersüß, denn ich hatte kaum Privatleben. Ich wollte etwas Zeit haben, auch wieder andere Erfahrungen zu sammeln. Natürlich habe ich kleinere Projekte gemacht und es waren Liveshows geplant, aber dann kam ja alles anders. Die Pandemie hat diese Zeit extrem intensiviert und natürlich habe ich den Trubel nach zwei Monaten schon wieder ein bisschen vermisst ...“. 

Die Lust auf neue Songs wurde dann vor allem durch seine Fans wieder entfacht. Die neue Single „Magia“, die zugleich der Titeltrack seines kommenden Albums ist, sei aus dem liebevollen Drängen einiger Fans entstanden, sagt er: „Schon im Sommer bekam ich immer wieder Nachrichten, in denen so was stand wie: ‚Das Jahr ist so schwer, warum veröffentlichst du nicht was?‘, was mir wieder bewusst gemacht hat, dass das der Grund ist, warum ich Musik mache. Es hat unglaublichen Spaß gemacht, für genau diese Leute einen Song zu schreiben und schon während seiner Entstehung hatte ich ständig Lust zu tanzen. Wenn ein Lied das mit einem macht, weiß man, dass etwas daran richtig ist.“ „Magia“ sei ein Wort, das er oft benutze, wenn er etwas unerwartet Schönes beschreiben will, das ihm zufällig im Alltag begegnet: „Nicht alles braucht tausend Worte, nicht alles einen Grund – manchmal überwältigen uns die kleinen Dinge. Man fühlt es einfach.“

Man fühlt auf jeden Fall, was Alvaro Soler meint, wenn man „Magia“ hört. Denn dieser Song ist dermaßen aufbauend, mitreißend und positiv, dass einem danach ein breites Grinsen im Gesicht hängt und die Sonne aus dem Hintern scheint. 

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