Deutsche Oscar-Erfolge

Die Deutschen bei den Oscars

Oscar 2009 - Gewinner

Auch hier in Deutschland ist der Hype um das Goldmännchen groß. Wer den Oscar – egal, ob als Nominierung oder Gewinn – auf sein Filmplakat drucken kann, dem sind hohe Zuschauerzahlen sicher. Doch auch wenn der deutschstämmige Emil Jannings gleich bei der ersten Verleihung 1929 als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde, bleibt die Liste der deutschen Gewinner recht kurz – zumindest in der Kategorie „Bester nicht-englischsprachiger Film“.

Erst 1980 gelang Volker Schlöndorff mit seiner Verfilmung des Günter Grass-Bestsellers „Die Blechtrommel“ der Sieg. 2003 folgte Caroline Link mit ihrem Meisterwerk „Nirgendwo in Afrika“ und schließlich 2007 Florian Henckel von Donnersmarck mit „Das Leben der Anderen“.

Besser sieht es da schon in den anderen Kategorien aus. Insgesamt 22 Oscars wanderten bisher nach Deutschland, wobei sich vor allem Kurzfilmer und Techniker hervortaten. Nicht zu vergessen bleibt natürlich auch die Filmmusik von Hans Zimmer zum Welterfolg „König der Löwen“.

2009 ging dann endlich wieder ein Goldjunge nach Deutschland: Zwar konnte der in der Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Film" nominierte "Der Baader Meinhof Komplex" die Jury nicht überzeugen, doch ging die Trophäe in der Kategorie "Bester Kurzfilm" an Jochen Alexander Freydank für "Spielzeugland".

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